Prüfwut der Krankenkassen geht zu Lasten der Patienten

03.09.2013

Dresden: Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr äußerte sich kürzlich kritisch zum Prüfverhalten der Krankenkassen. Der Vizepräsident der Sächsischen Landesärztekammer, Erik Bodendieck, begrüßt dessen Ankündigung, das Prüfverhalten der Krankenkassen unter verschärfte politische und öffentliche Beobachtung nehmen zu wollen.

 

„Wir Ärzte sehen uns einer permanent steigenden Prüfungsflut durch Krankenkassen ausgesetzt. Der bürokratische Aufwand in den Praxen nimmt permanent zu. Es werden elektronisch generierte Prüfungen eingeleitet, ohne dass die medizinischen Sachverhalte gewürdigt werden. Offensichtliches Ziel der Krankenkassen ist die Einsparung von Leistungen zu Lasten der Patienten. Gleichzeitig geht Zeit für die Behandlung verloren. Und Sachbearbeiter der Krankenkassen stellen mit ihren Prüfungen ärztliche Entscheidungen in Frage.  Es wird deshalb höchste Zeit, dass sich die Politik der Prüfwut der Krankenkassen annimmt."

Seitenfunktionen

Partner

  • Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung
  • Gesundheitsinformationen Sachsen
  • vmf
Mein Konto

Schnelleinstieg

Fortbildungsveranstaltungen für Ärzte

Fort- und Weiterbildungskurse für Ärzte