Bis 2015 fehlen 175.000 Ärzte und Pflegekräfte

08.11.2013

Der Fachkräftemangel im Gesundheitswesen wird laut einer Studie der Unternehmensberatung Roland Berger zunehmen. Bereits 2015 fehlen danach rund 175.000 Ärzte und Pflegekräfte. Kliniken und Krankenhäuser müssten sich auf diesen Trend bereits heute einstellen.

In der Studie wird vorgeschlagen,  Patientenkoordinatoren einzusetzen um das andere Personal von administrativen Aufgaben zu entlasten. Sie könnten sich um die gesamten Prozesse rund um die Patienten kümmern - von der Aufnahme über die Diagnostik und die Operationsplanung bis hin zur Patientenentlassung. Krankenhauspatienten bekämen so eine Rundumbetreuung aus einer Hand. Diese Organisationsform hätte auch den Vorteil, dass der Arzt- und Pflegeberuf für Medizinabsolventen wieder attraktiver werden würde. Nur so ließen sich die Ursachen des Fachkräftemangels in deutschen Krankenhäusern lösen, weil zum Beispiel Ärzte nicht mehr in dem Maße wie bisher in alternative Berufsfelder abwanderten.

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