Finanzreserve der GKV beträgt 30,3 Milliarden Euro

06.03.2014

Ende des Jahres 2013 stiegen die Finanzreserven der gesetzlichen Krankenversicherung auf rund 30,3 Milliarden Euro. Rund 16,7 Milliarden Euro sammelten sich bisher bei den Krankenkassen an und rund 13,6 Milliarden Euro beim Gesundheitsfonds. Das geht aus einer vom Bundesgesundheitsministerium veröffentlichten Mitteilung zu den vorläufigen Finanzergebnissen 2013 hervor.


Dabei haben die Krankenkassen im vergangenen Jahr einen Überschuss von knapp 1,2 Milliarden Euro verbucht. Die Einnahmen beliefen sich auf rund 195,6 Milliarden Euro, die Ausgaben lagen bei nur rund 194,4 Milliarden Euro. Ende des Jahre 2013 waren alle gesetzlichen Krankenkassen schuldenfrei. Diese Entwicklung sei für Bundesgesundheitsminister Gröhe eine sehr gute Ausgangslage für die neue Finanzarchitektur der Gesetzlichen Krankenversicherung, die Anfang 2015 eingeführt werden soll.


Im Hinblick auf die Ausgaben der gesetzlichen Krankenkassen für die ambulante ärztliche Behandlung konnte im Vergleich zum Vorjahr ein Zuwachs von rund 10,6 Prozent je Versicherten festgestellt werden. Dieser dürfte neben den jährlichen regionalen Vergütungsanpassungen etwa in gleichem Ausmaß die Abschaffung der Praxisgebühr abbilden, wird in der Mitteilung des Bundesgesundheitsministeriums angeführt. Die Ausgaben , die der vertragsärztlichen Versorgung zugute kommen, beliefen sich im Jahr 2013 auf 35,95 Milliarden Euro, im Jahr 2014 waren es noch 34,49 Milliarden Euro. Die Ausgaben für die Krankenhausbehandlung stiegen im Jahr 2013 im Vergleich zum Vorjahr um 2,44 Milliarden Euro von 62,47 auf 64,91 Milliarden Euro.

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