7. Februar 2015 - Informationsveranstaltung für Ärzte in Weiterbildung

(Meldung vom 01.12.2014, aktualisiert am 12.01.2015)

20.01.2015

Arzt in Sachsen - Chancen und Perspektiven im Sächsischen Gesundheitswesen

Die Sächsische Landesärztekammer (SLÄK), die Kassenärztliche Vereinigung Sachsen (KVS), die Krankenhausgesellschaft Sachsen (KHG) und die Deutsche Apotheker- und Ärztebank (apo-Bank) laden alle Ärzte in Weiterbildung sowie die PJ-ler herzlich ein zu einer

 

Informationsveranstaltung für Ärzte in Weiterbildung
am 7. Februar 2015 von 10.00 - ca. 15.30 Uhr
in den Räumen der Sächsischen Landesärztekammer.

 

Vertreter ärztlicher Standesorganisationen in Sachsen, erfahrene Ärzte und Geschäftsführer sächsischer Krankenhäuser informieren und beraten Sie zu Chancen und Einsatzmöglichkeiten im

  • ambulanten Bereich,
  • stationären Bereich,
  • öffentlichen Gesundheitsdienst

 

zu Themen wie

  • individuelle Gestaltung der Weiterbildung,
  • Karrierechancen im Krankenhaus,
  • Gründung oder Übernahme einer Praxis,
  • Berufsmöglichkeiten im Öffentlichen Gesundheitsdienst,
  • Vereinbarkeit von Beruf und Familie
  • Fördermöglichkeiten.

 

Außerdem bieten wir folgende Workshops und eine Podiumsdiskussion an:

 

Programm (Stand: 07. Januar 2015):

 

  • Podiumsdiskussion „Vereinbarkeit von Beruf und Familie“
    Referentinnen:
    Frau Dipl.-Med. Petra Albrecht,
    Fachärztin für Öffentliches Gesundheitswesen und Fachärztin für Hygiene und Umweltmedizin, Leiterin des Gesundheitsamts Meißen und Mitglied im Vorstand der Sächsischen Landesärztekammer,
    Frau Kerstin Stübner-Röhler,
    Regionalpersonalleiterin Ost, HELIOS Kliniken GmbH,
    Frau Karin Thein, Prokuristin, Deutsche Apotheker- und Ärztebank, Dresden
    Frau Prof. Dr. med. habil. Kerstin Weidner,
    Fachärztin für Psychotherapeutische Medizin,
    Direktorin der Klinik und Poliklinik für Psychotherapie und Psychosomatik, Dresden
    Für Ärztinnen und Ärzte in der Niederlassung und im Öffentlichen Gesundheitsdienst lassen sich Beruf und Familie in der Regel gut vereinbaren. Auch im Krankenhaus werden neue Arbeitsmodelle entwickelt, die eine ausgeglichene Work-Life-Balance ermöglichen können. In dieser Podiumsdiskussion stellen Vertreterinnen aus der Praxis dieser drei Arbeitsbereiche die Vor- und Nachteile der Berufsausübungsmöglichkeiten dar und geben Hinweise, wie die verschiedenen Lebensbereiche zufriedenstellend unter einen Hut gebracht werden können. Fragen aus dem Teilnehmerkreis sind willkommen und können gerne auch schon im Vorfeld an untenstehende E-Mail-Adresse gerichtet werden.
  • „Tischmanieren im OP“ – Knigge für Jungärzte
    Referenten:
    Herr Dr. med. Michael Olbrecht, Facharzt für Anästhesiologie, Chefarzt der Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie, HELIOS Klinikum Plauen
    Frau Dr. med. Anja Rudolph, Ärztin in Weiterbildung, HELIOS Klinikum PlauenDie ersten OP-Einsätze sind oft ein Sprung ins kalte Wasser, viele neue Regeln müssen trotz Zeitdruck beachtet werden. Wie man sich als Anfänger richtig verhält, wie die Kommunikation zwischen Berufsanfänger und Chirurgenkapazität gelingen kann, wie man sich chirurgisch wäscht und was beim sterilen Einkleiden zu beachten ist bis hin zum optimalen Platz am OP-Tisch - dazu vermittelt der Workshop Regularien, Tipps und Tricks. Ausgestattet mit dem Wissen um die richtigen Regeln kann man sich danach ganz und gar auf die Chirurgie konzentrieren.
  • „Keine Angst vorm Notfall“ – Knowhow gegen den Stress
    Referent:
    Dr. med. Mark D. Frank, Facharzt für Anästhesiologie, Leiter der Zentralen inter-disziplinären Notfallaufnahme, Städtisches Klinikum Görlitz und Leitender Arzt des Rettungshubschraubers „Christoph 38“ der DRF Luftrettung, Station DresdenGerade in der ersten Phase eines medizinischen Notfalls sollen unter Zeitdruck Verdachtsdiagnosen und eine notfallmedizinische Therapie eingeleitet werden unter Berücksichtigung bestehender Leitlinien und Kenntnisse. So ist die Konfrontation mit Notfällen häufig mit einem hohen Maß an Stress verbunden. Zahlreiche Faktoren beeinflussen zudem die Erfolgschancen für den Patienten. Daher ist es sinnvoll und wichtig, sich dieser Einflussfaktoren bewusst zu werden und darüber hinaus bestimmte manuelle Fertigkeiten zu trainieren. Der Workshop beinhaltet einen Vortrag mit notfallmedizinischen Fallvorstellungen, sowie der Darstellung verschiedener Einflussfaktoren auf die Überlebenschancen des Patienten. Zudem werden einzelne manuelle Fertigkeiten gezeigt und gemeinsam praktisch geübt. Dies beinhaltet bestimmte Maßnahmen bei der cardiopulmonalen Reanimation (CPR) der Sicherung der Atemwege (Intubation, Larynxtubus) und der Etablierung eines intraossären Zugangs mittels (Knochen)- Bohrmaschine.

  • „Herr Doktor, was ist denn mit mir los?“ – Das erfolgreiche Arztgespräch
    Referent:
    Herr Dr. med. Peter Grampp, Facharzt für Psychiatrie, Chefarzt und Ärztlicher Leiter des Fachkrankenhauses Hubertusburg gGmbH, Wermsdorf
    Der medizinische Behandlungserfolg ist in großem Maße abhängig von einer erfolgreichen Kommunikation zwischen Arzt und Patient. Im Mittelpunkt des Arzt-Patienten-Gesprächs sollten daher neben der Aufklärung des Patienten und der Vermittlung medizinischer Fakten auch die berechtigten und unberechtigten Ängste des Patienten stehen. Dabei sind Empathie, Beobachtung der Körpersprache, die Schaffung einer vertrauensvollen Gesprächsatmosphäre sowie das partizipative Einbeziehen des Patienten von großer Bedeutung. Der Workshop „Herr Doktor, was ist denn mit mir los?“ trägt dazu bei, die Bedenken vor schwierigen Gesprächen zu nehmen. Es werden wichtige Hinweise für die praktische Arbeit und die Gestaltung eines erfolgreichen Arzt-Patienten-Gespräches und damit verbunden zu wichtigen Gesprächstechniken gegeben.
  • Der Landarzt - ein Erfolgsmodell für die Zukunft
    Referent:
    Herr Dr. med. Tilo Huster, niedergelassener Facharzt für Allgemeinmedizin, Sayda
    “Es gibt kaum einen besseren Zeitpunkt, den Beruf des Landarztes zu ergreifen als jetzt.” Ein Hausarzt macht sich stark für den Fortbestand seines Berufes, vor allem in der Kleinstadt und auf dem Land. Herr Dr Huster erklärt, warum er seinen Beruf nach wie vor als so außergewöhnlich empfindet, dass er im Gegensatz zur landläufigen Meinung den jungen Ärzten nach wie vor diesen Rat mitgeben möchte.
  • Traumjob Hausarzt?!
    Referent:
    Herr Dr. med. Johannes-Georg Schulz, niedergelassener Facharzt für Allgemeinmedizin, Dresden
    In diesem Workshop berichtet ein Hausarzt über seinen Weg in die eigene Praxis und die wirtschaftlichen Erfolgsaussichten der Praxistätigkeit. Beleuchtet wird der Praxisalltag, dazu gehören auch die Teilnahme am ärztlichen Bereitschaftsdienst sowie die Wichtigkeit des Wirkens kollegialer Netzwerke.
  • Arbeiten als angestellter Arzt in einer Praxis
    Referentin:
    Frau Dr. med. Nilüfer Gündog, angestellte Ärztin, Grimma
    Im Workshop wird erklärt, warum die Entscheidung getroffen wurde, als angestellte Ärztin tätig werden zu wollen. Die Erfahrungen aus der bisherigen Tätigkeit und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie sollen insbesondere junge Ärztinnen ermuntern, sich für eine Anstellung zu entscheiden.
  • Kooperative Berufsausübung
    Referent:
    Herr Dr. med. Janek Häntzschel, niedergelassener Facharzt für Augenheilkunde in einer Berufsausübungsgemeinschaft, Pirna
    Dieser Workshop stellt die Gründung und Entwicklung einer jungen Gemeinschaftspraxis dar. Tätigkeitsschwerpunkte sind die operative und konservative Augenheilkunde. Die Erfahrungen der Praxisgründer sollen den Teilnehmern einen Einblick in die Möglichkeiten als niedergelassener Facharzt in größeren Organisationsstrukturen geben.
  • Die eigene Arztpraxis - Vorteile der Niederlassung
    Referent:
    Herr Christian Weishaupt, zertifizierter Finanzberater im Gesundheitswesen, Deutsche Apotheker- und Ärztebank, Dresden
    Die eigene Praxis ist der große Traum vieler Ärztinnen und Ärzte. Vielfältige Meinungsäußerungen der unterschiedlichsten Akteure im ambulanten Sektor führen bei jungen Ärzten zu vielen Fragen und hoher Verunsicherung über die Erfolgsaussichten dieses Vorhabens. In diesem Vortrag gehen wir auf die wichtigsten Eckpunkte für eine erfolgreiche Niederlassung aus Sicht Ihrer Standesbank ein. Sie werden vielfältige Anregungen erhalten, die Ihnen bei Ihrer Entscheidungsfindung helfen.
  • Finanzielle Grundlagen für das Berufs- und Privatleben
    Referenten:
    Herr Stefan Kowalewske und Herr Richard Kühnel, Deutsche Apotheker- und Ärztebank, Dresden
    Nach Beendigung des Medizinstudiums sind Jungärzte auf das künftige Berufsleben gut vorbereitet und stellen sich motiviert ihren neuen beruflichen Herausforderungen. Aufgrund der damit verbesserten Einkommenssituation erlangen sie zunehmend mehr wirtschaftliche Unabhängigkeit und auch mehr Eigenverantwortung für ihre finanziellen Angelegenheiten. Deshalb ist es notwendig, dass sich Ärzte auch vermehrt mit wichtigen Themen wie Zahlungsverkehr, Absicherung, Vermögensbildung und Finanzierungsmöglichkeiten auseinandersetzen. Diese Notwendigkeit hat nicht nur für Berufseinsteiger Bestand, sondern betrifft aufgrund der sich ändernden Bedürfnisse in den unterschiedlichen Lebensphasen auch berufserfahrene Ärzte. Deshalb richtet sich dieser Vortrag an alle Ärzte und soll wichtige Hinweise und Hilfestellungen geben.
  • Der Arzt als Steuerzahler – Vom Assistenzarzt bis zur Niederlassung
    Referentin:
    Frau Marlen Creutzburg, Dipl. Betriebswirtin (FH), Steuerberaterin, Treuhand Hannover GmbH
    Der Arzt als Steuerzahler – ob im Angestelltenverhältnis oder in der eigenen Niederlassung – in Finanz- und Steuerfragen ist es ratsam, die Dinge ganzheitlich zu betrachten. Informieren Sie sich rund um steuerliche Sachverhalte und betriebswirtschaftliche Fragestellungen und nutzen die Gelegenheit zum intensiven Austausch mit der Referentin und Ihren Fachkollegen. Wir zeigen in diesem Seminar Möglichkeiten auf, die Steuerbelastung dauerhaft zu optimieren.

 

Die Bewertung für das Sächsische Fortbildungszertifikat erfolgt mit 5 Fortbildungspunkten.

 

Der Einladungsflyer steht hier hier zum Download zur Verfügung.

 

Hier können Sie sich online anmelden.

 

Parken: Aufgrund von Baumaßnahmen wird von Februar bis voraussichtlich Ende April 2015 der Parkplatz der Sächsischen Landesärztekammer vollständig gesperrt. Am Tag der Veranstaltung besteht jedoch für Sie die Möglichkeit, die Parkplätze der KV Sachsen, der Ärzteversorgung und der Apo-Bank zu nutzen. Diese befinden sich in Fußentfernung von der Kammer und sind ausgeschildert.

 

 

Für Ihre Fragen stehen wir Ihnen unter Arzt-in-Sachsen@slaek.de zur Verfügung.

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