Zwei Drittel der Gesundheitsausgaben in Sachsen werden durch die gesetzliche Krankenversicherung getragen

20.04.2010

Medieninformation des Statistischen Landesamtes des Freistaates Sachsen

 

12,8 Milliarden EUR wurden 2007 in Sachsen für die Gesundheit ausgegeben. Größter Ausgabenträger war dabei nach Berechnungen des Statistischen Landesamtes die gesetzliche Krankenversicherung. Sie trug mit 8,1 Milliarden EUR fast zwei Drittel der gesamten Gesundheitsausgaben. Der zweitgrößte Ausgabenträger waren die privaten Haushalte und Organisationen ohne Erwerbszweck. Sie wendeten 1,8 Milliarden EUR auf und hatten somit einen Anteil von 13,7 Prozent an den gesamten Gesundheitsausgaben. Auf die private Krankenversicherung dagegen entfielen nur 0,6 Milliarden EUR oder 4,8 Prozent der Gesundheitsausgaben.

 

Je Einwohner wurden in Sachsen 2007 für die Gesundheit 3.033 EUR ausgegeben. Das war etwas weniger als der Bundesdurchschnitt von 3.072 EUR.

 

Gegenüber dem Jahr 2006 stiegen die Gesundheitsausgaben um 2,8 Prozent bzw. 356 Millionen EUR. Der größte Teil dieser Mehrausgaben fiel dabei mit 280 Millionen EUR bei der gesetzlichen Krankenversicherung an.

 

Gemäß der Definition des Statistischen Bundesamtes umfassen die Gesundheitsausgaben sämtliche Leistungen und Güter mit dem Ziel der Vorbeugung, Behandlung, Rehabilitation und Pflege, die Kosten der Verwaltung sowie Investitionen der Einrichtungen des Gesundheitswesens. Aufwendungen für Forschung und Ausbildung im Gesundheitswesen sowie Ausgaben für krankheitsbedingte Folgen und Einkommensleistungen, wie die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, gehören nicht zu den Gesundheitsausgaben, werden aber ebenfalls ermittelt.

 

Weitergehende Informationen (Tabelle und Grafik) finden Sie im Internet unter

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