Zusätzliche Finanzmittel für sächsische Krankenhäuser

22.03.2011

Die Budgets der sächsischen Krankenhäuser werden 2011 weiter aufgestockt. Die Krankenhausgesellschaft Sachsen hat sich mit den Ersatzkassen und den Landesverbänden der sächsischen Krankenkassen auf eine Anhebung der Vergütung um 123 Millionen Euro geeinigt. Damit erhöht sich der Landesbasisfallwert in Sachsen auf 2.884 Euro.
 

Durch die Anhebung des sächsischen Landesbasisfallwerts erhalten die Kliniken für jede Operationen 20 Euro mehr. Ziel ist es, die bis jetzt unterschiedlichen Basisfallwerte der einzelnen Bundesländer weiter anzugleichen. Bis 2014 soll ein Bundesbasisfallwertkorridor erreicht sein. Dafür werden die Landesbasisfallwerte in jährlichen Schritten einander angepasst.
 

Der Landesbasisfallwert bildet die Grundlage für die Abrechnung von Krankenhausleistungen über sogenannte Fallpauschalen des jeweiligen Bundeslandes. Rund 80 Prozent der Leistungen werden auf diese Weise vergütet. Nach diesem Abrechnungssystem kostet etwa eine Blinddarmoperation in Annaberg genauso viel wie in Zwickau.

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