Frauen in der Medizin gegenüber männlichen Kollegen benachteiligt

21.12.2011

Rund 60 Prozent der Neueinsteiger in den Arztberuf sind Ärztinnen. Ihre Berufszufriedenheit wird wesentlich die Zukunft des Gesundheitswesens mitbestimmen. Über ein Drittel der in Deutschland tätigen Ärztinnen sind unzufrieden mit der Mitbestimmung, ihren Entwicklungschancen am Arbeitsplatz und ihrem Einkommen. Fast jede dritte Ärztin hat den Eindruck, dass sie aufgrund der Situation bei ihrem Arbeitgeber beruflich nicht so erfolgreich sein kann, wie sie es gerne möchte. 78 Prozent meinen, ihre Leistung sei nicht so anerkannt wie die ihrer männlichen Kollegen. Mütter fühlen sich dabei stärker unter Druck als Ärztinnen ohne Kinder, Klinikerinnen stärker als Niedergelassene. Das zeigt eine aktuelle Befragung unter 1200 Medizinerinnen. Untersucht wurde dies von der Ärztin Dr. med. Astrid Bühren aus Murnau zusammen mit dem Georg Thieme Verlag in Stuttgart.

Die umfassenden Ergebnisse der Befragung präsentiert Thieme auf der Internetseite

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