Einigung in Honorarverhandlungen erzielt

01.10.2013

Am 25.09.2013 haben sich die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und der Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenkassen (GKV-Spitzenverband) im Erweiterten Bewertungsausschuss unter Vermittlung des Vorsitzenden des Gremiums auf eine Vereinbarung zum Honoraranstieg für das kommende Jahr verständigt. Danach kann das Honorar für die niedergelassenen Ärzte und Psychotherapeuten 2014 um einen Korridorbetrag zwischen 590 und 800 Millionen Euro steigen. Dies entspricht einem Plus von rund drei Prozent.

 

Hinzu kommen noch die Ergebnisse aus den regionalen Verhandlungen der Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen) mit den Krankenkassen, die noch ausstehen. Dabei wurden die Kostensteigerungen in den Praxen mit einem Plus von 1,3% für alle Leistungen bewertet und es wurde ein geregeltes Verfahren zur jährlichen Berechnung dieser Kostensteigerungen festgelegt.

 

Darüber hinaus kommt noch eine Förderung für die wohnortnahe Grundversorgung sowohl im haus- als auch im fachärztlichen Bereich von jeweils 70 Mio. € hinzu. Die Demografie- und Morbiditätsveränderungen wurden regional berechnet (zwischen 0,4% und 1,4%) und den regionalen Verhandlungspartnern als Basis für ihre Verhandlungen übermittelt.

 

Eine über das bisherige Maß hinausgehende Ausdeckelung bestimmter Leistungen, die ohne Budgetbeschränkung finanziert werden sollen, konnte nicht konsentiert werden. Im nächsten Jahr wird der Bewertungsausschuss anhand von Versorgungszielen, die KBV und GKV-Spitzenverband vereinbaren müssen, die mögliche Ausdeckelung von Leistungen für 2015 überprüfen.

 

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