Mehr Geld für bessere medizinische Versorgung in Sachsen

09.04.2014

Die sächsischen Kassenärzte erhalten 2014 einen Zuschlag von 56 Millionen Euro. Darauf haben sich die gesetzlichen Krankenkassen und die Kassenärztliche Vereinigung in Sachsen geeinigt. 40 Millionen Euro dieser Summe kommen als Honoraranpassung allen niedergelassenen Ärzten gleichermaßen zugute, weitere 16 Millionen Euro sollen für gezielte Förderungen eingesetzt werden. Unter anderem werden sie für die im vergangenen Jahr erfolgreich eingeführten Förderungen für Nachtdialysen und die Neuaufnahme von Patienten bei Kinderärzten verwendet.

Zusätzlich werden aus diesen Mitteln auch neue Maßnahmen gefördert. Dazu gehört die Beschäftigung von Praxisassistentinnen, um Ärzte gerade im ländlichen Raum zu entlasten und die Kooperation von Ärzten mit Pflegeheimen, um die ambulante ärztliche Versorgung von Pflegeheimbewohnern zu verbessern.

Laut der gemeinsamen Pressemitteilung der Krankenkassen und der Kassenärztliche Vereinigung in Sachsen soll darüber hinaus die ärztliche Grundversorgung bestimmter Fachgruppen mit weiteren 6 Millionen Euro gefördert werden. Begleitet wird dies von einer Terminservicestelle bei der Kassenärztlichen Vereinigung Sachsen, welche im Laufe des Jahres 2014 eingerichtet wird. An die Servicestelle können sich Patienten dann wenden, wenn sie nicht zeitnah einen Arzttermin erhalten.

Außerdem erfolgt ab dem 4. Quartal 2014 eine deutliche Anhebung der Vergütung für die Wegepauschalen, die Ärzte bei Hausbesuchen von Patienten zur Abgeltung ihrer Fahrtkosten geltend machen können.

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