Behandlungsfälle in Deutschland nehmen zu - Altersdurchschnitt der Ärzte steigt

15.04.2014

Die ambulanten Behandlungsfälle in Deutschland steigen um 136 Millionen und die stationären Fälle um 1,8 Millionen. Zugleich steigt die Zahl der in Teilzeit arbeitenden Ärzte von 31.000 (2001) auf 54.000 (2011). Die absolute Zahl der berufstätigen Ärzte steigt nach Angaben der Bundesärztekammer dagegen nur um 2,5 Prozent auf 357.252. Eine Arbeitsverdichtung und eine enorme Arbeitsbelastung sowie längere Wartezeiten sind die Folge.

 

Die Ärzteschaft wird dazu auch immer älter: Denn der Anteil der unter 35-jährigen Ärzte steigt nur um 0,8 Prozentpunkte auf 18 Prozent, gleichzeitig wächst der Anteil der über 59-Jährigen auf 15,6 Prozent (Vorjahr: 15,4 Prozent). Weiterhin ist der Anteil der 40- bis 49-Jährigen von 27,9 Prozent auf 26,6 Prozent zurückgegangen, während der Anteil der 50- bis 59-Jährigen von 28,1 Prozent auf 28,3 Prozent stieg. Damit gibt es mehr 50- bis 59-jährige als 40- bis 49-jährige Ärzte. Der demografische Wandel macht demnach auch vor der Ärzteschaft in Deutschland nicht halt.

 

Die meisten Ärzte, die Deutschland verlassen, gehen in die Schweiz (4269), nach Österreich (1659) oder in die USA (1041).

Seitenfunktionen

Partner

  • Ärzte für Sachsen
  • Gesundheitsinformationen Sachsen
Mein Konto

Schnelleinstieg

Fort- und Weiterbildungskurse für Ärzte