Sachsens CDU will mehr Medizinstudienplätze schaffen

02.07.2014

In ihrem Ende Juni verabschiedeten Regierungsprogramm macht sich die sächsische Union für mehr Medizinstudienplätze und einen erleichterten Zugang zum Medizinstudium stark. Mit Blick auf die  Sicherung einer  bedarfsgerechten (haus)ärztlichen Versorgung in den ländlichen Regionen heißt es in dem Programm zur Landtagswahl 2014: „Wir setzen uns dafür ein, den Zugang zur Universität zu erleichtern und besonders benötigte Fachgebiete zu bewerben. Bei den Zielvereinbarungsgesprächen mit den Universitäten wird sich eine CDU-geführte Staatsregierung für mehr Medizinstudienplätze für angehende Ärzte einsetzen, die bereit sind im ländlichen Raum zu praktizieren."

 

Prof. Dr. med. habil. Jan Schulze, Präsident der Sächsischen Landesärztekammer, ist der Ansicht, "dass mehr Studienplätze dass Problem nicht lösen werden. Vielmehr müssen wir die Medizinstudierenden bereits im Studium für eine hausärztliche Tätigkeit begeistern". Auch die Delegierten des 117. Deutsche Ärztetages haben gefordert, die Förderung des hausärztlichen Nachwuchses weiter zu intensivieren. Dadurch könnte die Zahl der Weiterzubildenden im Gebiet Allgemeinmedizin gesteigert werden. Auch sollten an allen medizinischen Fakultäten bis 2017 ordentliche Lehrstühle für Allgemeinmedizin eingeführt werden. Prof. Dr. Schulze: "Da sind wir in Sachsen an unseren beiden Fakultäten schon lange einen Schritt weiter."

 

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