Forderungen der Freien Berufe zur Landtagswahl

23.07.2014

Der Landesverband der Freien Berufe Sachsen (LFB) und die Kammern der Freien Berufe in Sachsen haben gemeinsam politische Forderungen zur anstehenden Landtagswahl im Freistaat formuliert. Darin sprechen sie sich ausdrücklich für eine Sicherung der Freiberuflichkeit, eine politische und rechtlich unabhängige Selbstverwaltung sowie gegen unnötige regulierende staatliche Eingriffe aus. Der Freiraum für unabhängige und eigenverantwortliche Berufsausübung müsse gesichert bleiben. Für den Hochschulbereich wenden sie sich gegen die geplante Absenkung von Ausbildungsstandards und gegen die Ablösung international angesehener akademischer Grade. Sie fordern den Erhalt und den Ausbau der akademischen Ausbildungsstandorte im Freistaat. In Sachsen müsse auch weiterhin für jeden akademischen, verkammert ausgeübten Beruf eine universitäre Ausbildung möglich sein. Weitere Forderungen betreffen die Qualität der Berufsqualifikation, die Stärkung der Selbstverwaltung sowie der Schutz der Vertraulichkeit und des Berufsgeheimnisses. Der Forderungskatalog wurde am 14. Juli 2014 in Dresden der Presse vorgestellt sowie im Rahmen der Mitgliederversammlung des LFB Sachsen mit Vertretern des Landtages diskutiert.

 

Die elf Kammern der Freien Berufe und die Mitgliedsverbände des Landesverbands der Freien Berufe (LFB) vertreten in Sachsen 48.000 Mitglieder, die zusätzlich rund 110.000 Arbeitsplätze sichern. Die Freien Berufe bilden einen Schlüsselsektor der sächsischen Wirtschaft und nehmen unter  Berücksichtigung der Interessen und des Wohls der Allgemeinheit zentrale gesellschaftliche und öffentliche Aufgaben wahr.

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