Gesundheitliche Versorgung von Flüchtlingen in Sachsen wird weiter verbessert

24.09.2015

Die gesundheitliche Versorgung von Flüchtlingen in Sachsen wird schrittweise weiter verbessert. Das sagte heute die sächsische Gesundheitsministerin Barbara Klepsch in Dresden.

 

Von den derzeit 11.901 Flüchtlingen in Sachsen haben rund 6.000 noch keine Erstuntersuchung erhalten. Täglich kommen ca. 400 neue Flüchtlinge hinzu. Für Dresden werden deshalb vier Untersuchungsstrecken in verschiedenen Einrichtungen aufgebaut. In Leipzig wird demnächst in Räumen des Klinikums St. Georg die Erstuntersuchung vorgenommen. Dort soll nach dem Dresdner Vorbild auch eine Flüchtlingsambulanz für eine medizinische Regelversorgung entstehen. Eine weitere ist für Chemnitz in Planung. Diese Ambulanzen ermöglichen den effizienten Einsatz von Dolmetschern, eine Entlastung der bestehenden Artpraxen sowie eine schnelle Absprache mit den Gesundheitsämtern.

 

Ab Oktober soll zudem in allen 33 sächsischen Erstaufnahmeeinrichtungen eine Impfsprechstunde eingerichtet werden.

 

Die Ministerin dankte den haupt- und ehrenamtlichen Helfern sowie der KV Sachsen und der Sächsischen Landesärztekammer für die unkomplizierte und schnelle Unterstützung bei der medizinischen Versorgung der Flüchtlinge.

 

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