Mehr Gehalt für Ärzte im Öffentlichen Gesundheitsdienst

07.07.2016

Ein Schwerpunkt der 89. Gesundheitsministerkonferenz (GMK) der Länder war in diesem Jahr der Öffentliche Gesundheitsdienst (ÖGD). Unter dem Motto "Für einen starken Öffentlichen Gesundheitsdienst" fassten die Minister in 14 Punkten einen Beschluss zu den Themen Wissenschaft, Prävention, Gesundheitsversorgung und Fachkräftegewinnung. Eine Forderung: Angleichung der Gehälter an die der Klinik-Ärzte.

 

Die Anpassung der Gehälter bildet demnach einen Teil der Strategie, das Image des ÖGD deutlich zu verbessern. Dabei werden die Kommunen aufgefordert, die Gehälter der Ärzte im ÖGD entsprechend anzupassen. Dies wird allerdings schwer ohne politische Unterstützung der Länder und Kommunen zu bewerkstelligen sein.

 

Einig sind sich die 16 Länderminister, dass man dem ÖGD neue Perspektiven schaffen müsse. Dazu gehört, ihn stärker im Medizinstudium zu verankern. Die Forderungen gehen von der Schaffung von mehr Famulaturplätzen im ÖGD über die strukturelle Verankerung an geeigneten Hochschulen bis hin zur Änderung der Approbationsordnung für Ärzte, um den ÖGD verpflichtend zu verankern.

 

Schließlich wird noch auf eine Besonderheit der ärztlichen Tätigkeit im ÖGD hingewiesen, die es stärker zu bewerben gilt: die deutlich bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Diese und andere Ideen zur Imageverbesserung wurden von der Sächsischen Landesärztekammer bereits 2014 aufgegriffen und mit einem durch das Netzwerk „Ärzte für Sachsen" produzierten Informationsfilm zum Berufsbild umgesetzt.

 

Informationsfilm "Ärzte für den Öffentlichen Gesundheitsdienst in Sachsen"

 

Beschlüsse der 89. GMK: TOP 4.1 Perspektiven zur Stärkung des Öffentlichen Gesundheitsdienstes

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