Handwerkskammer Dresden und Landesärztekammer im Dialog

Kammerpräsidenten fordern nationale Lockerungsstrategie

03.02.2021

Dresden: Im Rahmen ihres regelmäßigen Austausches analysierten die Präsidenten der Handwerkskammer Dresden, Jörg Dittrich, und der Sächsischen Landesärztekammer, Erik Bodendieck, die aktuelle wirtschaftliche Situation ihrer Mitglieder. "Nachdem man sich auf eine nationale Impfstrategie verständigen konnte, ist nunmehr dringend und zeitnah auch eine nationale Lockerungs- bzw. Öffnungsstrategie vonnöten", so der einvernehmliche Tenor beider Präsidenten.
 
Die Handwerkskammer beklagt insbesondere die fehlende bzw. mangelhafte Unterstützung der Handwerksbetriebe. So fließen die versprochenen Wirtschaftshilfen nur sehr zögerlich. Bei noch längeren Betriebsschließungen weist sie zudem auf die Gefahr der Zunahme der Schwarzarbeit mit entsprechenden weiteren negativen wirtschaftlichen Folgen hin.
 
Die Landesärztekammer befürchtet, dass durch den Lockdown behandlungsbedürftige Krankheiten zu spät erkannt oder verschleppt werden. Außerdem ist mit einer Zunahme psychischer Erkrankungen zu rechnen, wie etwa Depressionen und somatischer Beschwerden, also psychischer Beeinträchtigungen. Diese können sich gleichermaßen auf die körperliche Gesundheit von Kindern und Erwachsenen auswirken.
 
Aus diesen Gründen betonen beide Präsidenten die Notwendigkeit einer nationalen Lockerungs- bzw. Öffnungsstrategie ab dem 15. Februar 2021. Dazu wollen sie in den nächsten Tagen Gespräche mit der Staatsregierung führen.
 
Pressekontakt
 

Carolin Schneider
Leiterin Pressestelle/Pressesprecherin
Handwerkskammer Dresden
Am Lagerplatz 8, 01099 Dresden
E- Mail: Carolin.Schneider@hwk-dresden.de
Telefon: 0351 46 40 406
Telefax: 0351 46 40 34 406

Knut Köhler M.A.
Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Sächsische Landesärztekammer
Schützenhöhe 16, 01099 Dresden
E-Mail: presse@slaek.de
Telefon: 0351 82 67 160
Telefax: 0351 82 67 162

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