31. Mai - Internationaler Welt-Nichtrauchertag - Gesundheit leidet unter "blauem Dunst" - Frauen in Sachsen zunehmend betroffen

28.05.2009

Pressemitteilung des Statistischen Landesamtes des Freistaates Sachsen

 

Rauchen gefährdet die Gesundheit. Was im Alltag allzu schnell vergessen wird, soll jährlich am 31. Mai in Erinnerung gerufen werden.

 

Welche gesundheitlichen Folgen das Rauchen haben kann, zeigt die Statistik: 2 078 Personen (1 598 Männer und 480 Frauen) starben in Sachsen im Jahr 2007 an Krebserkrankungen, die in Zusammenhang mit dem Konsum von Tabakprodukten gebracht werden können. Das waren 4,2 Prozent aller Sterbefälle. Damit starben in Sachsen deutlich weniger Personen an diesen Krankheiten (Lungen-, Kehlkopf- und Luftröhrenkrebs) als bundesweit (5,2 Prozent aller Sterbefälle). Während die Anzahl der Sterbefälle durch die relevanten Krebserkrankungen bei Männern leicht zurückgegangen ist (2000: 1 645 Gestorbene), stieg sie bei den Frauen um ein Fünftel (2000: 397 Gestorbene). Ein Viertel der genannten Gestorbenen war jünger als 65. Es muss davon ausgegangen werden, dass bei einer Vielzahl von weiteren Todesfällen wie beispielsweise bei Verstorbenen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder mit chronisch obstruktiven Lungenerkrankungen (COPD) der Konsum von Tabak mit zum Tode beigetragen hat.

 

Auch finanziell bleibt das Laster ein Laster: Aktuell zahlen Raucher fast 13 Prozent mehr als noch 2005. Einer besonders starken Verteuerung unterlagen dabei "Zigarren und Zigarillos" (20,6 Prozent), gefolgt von "Tabakfeinschnitt" (17,7 Prozent) und "Zigaretten" (11,9 Prozent). Knapp 5 Prozent davon basierten auf der Änderung des Mehrwertsteuersatzes, die aufgrund von Sonderregelungen bei diesen Genussmitteln bereits im Oktober 2006 wirksam wurde.

 

Im vergangenen Jahr erhöhten sich die Preise für "Tabakwaren" im Schnitt um 1 Prozent. Während sie speziell bei "Zigarren und Zigarillos" sowie "Tabakfeinschnitt" um rund 4 Prozent stiegen, betrug die Preisänderung bei klassischen "Zigaretten" nur ein halbes Prozent.

 

Auskunft zu dieser Pressemitteilung erteilt: Gabriele Philipp, Tel.: 03578 33-2220.

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