Honorarergebnisse des I. Quartals 2009 in Sachsen

Überwiegend positive Veränderungen und keine Verwerfungen

29.07.2009

Pressemitteilung der Kassenärztlichen Vereinigung Sachsen

 

Nach umfänglichen öffentlichen Spekulationen liegen die lang erwarteten Abrechnungsdaten der sächsischen niedergelassenen Ärzte und Psychotherapeuten nun vor. Das Honorarvolumen aller sächsischer Vertragsärzte und -psychotherapeuten wuchs dabei im Vergleich zum 1. Quartal 2008 um 15,2%.

 

"Zähe Verhandlungen und nicht zuletzt die Unterstützung des Sächsischen Sozialministeriums ermöglichten es der KV Sachsen, in der Umstellung der Honorarberechnung bedingte Verwerfungen abmildern zu können. Trotzdem haben nicht alle Ärzte gewinnen können, aber niemand wird durch diese Veränderungen in den Ruin getrieben." Damit umriss der Vorstandsvorsitzende der KV Sachsen, Dr. Klaus Heckemann, die Ergebnisse einer lang umstrittenen und in ihrer Komplexität bisher einmaligen Umstellung der Honorarsystematik.

 

In Sachsen unterteilen sich die Zuwächse bzw. Verluste wie folgt:

Veränderung in %> -15-15 ...-5-5 ... 00 ... +5+5 ... 15> +15
Anzahl der Praxen*27133734948012152966
% der Praxen*4,826,006,218,5421,6352,80

* vergleichbare Praxen (5.618)

 

Bei Verlusten von mehr als 15 % werden nach Prüfung der in den nächsten Wochen eingehenden Anträge mögliche Ausgleichszahlungen im Rahmen von Härtefallregelungen geprüft.

 

V.i.S.d.P.: Dr. med. Klaus Heckemann
Vorstandsvorsitzender der KV Sachsen

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