Feierlicher Abschied der Medizin-Absolventen Dresden 2009

18.01.2010

Im Rahmen eines akademischen Festaktes erhielten am 19. Dezember 2009 die diesjährigen Absolventen der Medizinischen Fakultät Carl Gustav Carus in Anwesenheit des Präsidenten der Sächsischen Landesärztekammer ihre Studienabschluss-Urkunden. Nach einem im bundesweiten Vergleich schnellen und praxisnahen Studium starten sie nun ins Berufsleben. Zusätzlich wurden innerhalb der Veranstaltung die diesjährigen Carl Gustav Carus-Preise für hervorragende Promotionen und wissenschaftliche Veröffentlichungen verliehen.
 

Der akademische Festakt wird seit mehreren Jahren gemeinsam vom "Förderverein der Medizinischen Fakultät und des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus Dresden e.V." und der Fakultät ausgerichtet. Auch die Absolventen des Jahres 2009 bekräftigten dabei vor Angehörigen, Freunden, Fakultätsangehörigen und Mitgliedern des Fördervereins das "Ärztliche Gelöbnis" entsprechend der Präambel der sächsischen Berufsordnung mit dem Satz "Dies verspreche ich bei meiner Ehre.".
 

Eine spontane Umfrage unter den über 150 anwesenden Absolventinnen und Absolventen ergab, dass etwa 75 Prozent ihre erste Arztstelle im Freistaat Sachsen antreten. Auch Prof. Jan Schulze, Präsident der Sächsischen Landesärztekammer, freute sich über dieses Ergebnis.
 

Während des Festaktes verlieh der Förderverein die Carl Gustav Carus-Preise 2009 für hervorragende Promotionen und wissenschaftliche Veröffentlichungen. In diesem Jahr konnten insgesamt 7.800 Euro als Preisgelder überreicht werden. Diese wurden von der Ostsächsischen Sparkasse Dresden, dem Prodekanat für Forschung sowie aus Vereinsmitteln bereitgestellt. Ein besonderer Dank geht hierbei an die Ostsächsische Sparkasse Dresden, ohne deren kontinuierliche Unterstützung die Vergabe der Preise nicht in dieser Höhe durchführbar wäre. So ist der Carus-Preis der höchst dotierte Promotionspreis der TU Dresden.
 

Der 1. Preis für eine hervorragende Doktorarbeit im klinischen Bereich ging an Dr. med. Patrick Weigel. Seine Arbeit war im der Neurochirurgie angesiedelt. Dr. med. Felix Matthias Heidrich erhielt für seine Promotionsarbeit im Fachgebiet Pharmakologie/Toxikologie den 1. Preis für eine hervorragende Doktorarbeit im experimentell-theoretischen Bereich. Im zahnmedizinischen Bereich konnte Dr. med. Evgenij Khavkin die Jury überzeugen. Dr. rer. medic. Birgit Eichhorn erhielt im experimentellen Bereich und Gesundheitswissenschaften den 1. Preis für ihre Arbeit zur Pathogenese der Atherosklerose. Den Preis des Prodekanats für Forschung für eine hervorragende wissenschaftliche Publikation konnte Dr. med. Peter Markus Spieth für seine in der Anästhesiologie angesiedelte Arbeit entgegennehmen.

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