Mehrheit der Bürger fordert: Ärzte sollen entscheiden, welche Therapien von der Krankenkasse bezahlt werden

09.03.2010

So genannte Kosten-Nutzen-Bewertungen entscheiden in Zukunft immer öfter darüber, inwieweit neue Medikamente oder neue Therapieverfahren den Patienten auch praktisch zur Verfügung stehen. Nur wenn eine positive Bewertung vorliegt, erstattet die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) deren Kosten.

 

54 Prozent der Teilnehmer einer aktuellen Umfrage des Meinungsforschungsinstitutes Psychonomics sind dagegen der Ansicht, dass Ärzte und ärztliches Klinikmanagement für diese Entscheidung zuständig sein sollten. Unter denjenigen, die ihren eigenen Gesundheitszustand als eher schlecht einstufen, stimmten sogar 59 Prozent für eine Beurteilung durch den Arzt. 45 Prozent sehen die Kosten-Nutzen-Bewertung bei einem Bundesausschuss, in dem Krankenkassen, Ärzte, Krankenhausvertreter und Patientenvertreter zusammenkommen - ähnlich dem heutigen Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA). 11 Prozent meinen, dass einzelne Krankenkassen und Versicherungen über Kosten und Nutzen entscheiden sollten.

 

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