Freistaat unterzeichnet Kooperation mit Nowosibirsk

11.05.2010

Das Sächsische Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz und das Gesundheitsministerium der russische Region Nowosibirsk haben eine Kooperationsvereinbarung auf dem gesundheitswirtschaftlichen Gebiet vereinbart. Dazu wurde eine entsprechende Absichtserklärung unterzeichnet.

 

"Aus dem inzwischen erreichten sehr guten Stand in Sachsen leitet die russische Seite die Hoffnung ab, von unseren Erfahrungen lernen zu können. Für Sachsen eröffnet sich die Gelegenheit, auf dem russischen Gesundheitsmarkt mit unterschiedlichen Beratungsleistungen Einfluss nehmen zu können", erklärte Gesundheitsministerin Christine Clauß heute in Dresden.

 

In der zunächst auf drei Jahre angelegten Erklärung ist zwischen beiden Seiten ein intensiver Informations- und Erfahrungsaustausch, die Förderung von Kooperationspartnerschaften zwischen sächsischen und russischen Institutionen, die Unterstützung des Austauschs von Ärzten und eine Intensivierung gesundheitswirtschaftlicher Kontakte vereinbart worden.

 

Beide Seiten streben zur Vertiefung der Kooperation die Förderung von Kooperationspartnerschaften zwischen sächsischen und russischen Institutionen an, unter anderem

  1. 1.zu Qualifizierungsmaßnahmen, insbesondere für Ärzte und medizinische Fachangestellte, einschließlich Organisations- und Strukturfragen im Rahmen der Zusammenarbeit zwischen der Sächsischen Landesärztekammer und Nowosibirsker Ärzteassoziation;
  2. 2.in dem Bereich Epidemiologie und Infektionsprophylaxe zwischen dem öffentlichen Gesundheitsdienst des Freistaates Sachsen und der Verwaltung der föderalen Aufsicht des Verbraucherschutzes der Oblast Nowosibirsk;
  3. 3.in den medizinischen Fachbereichen sowie in der Telemedizin zwischen den von der Krankenhausgesellschaft Sachsen vertretenen Krankenhäusern und den Krankenhäusern der Oblast Nowosibirsk.

 

Beide Seiten haben ferner ihre Absicht erklärt,

  1. 1.Hospitationen und den Austausch von Ärzten zu unterstützen;
  2. 2.gemeinsame Kongresse, Workshops und Expertengespräche im gegenseitigen Einverständnis durchzuführen;
  3. 3.die gesundheitswirtschaftlichen Kontakte zwischen dem Freistaat Sachsen und der Oblast Nowosibirsk zu intensivieren;
  4. 4.sich auf Arbeitsebene unter Einbeziehung der unter Ziffer II. genannten Institutionen abwechselnd im Freistaat Sachsen und der Oblast Nowosibirsk zu treffen und bei diesen Treffen

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