Ärzte begrüßen Telematik und Telemedizin - wenn die Daten sicher sind

27.08.2010

Wie die Bundesärztekammer mitteilt, hat eine repräsentative Befragung von knapp 600 Ärzten in Klinik und Praxis, der sog. eHealth-Report, ergeben, dass die Ärztinnen und Ärzte mit Telematik und Telemedizin große Hoffnungen für eine bessere Patientenversorgung verbinden. Demnach geht die Mehrheit der befragten Ärzte davon aus, dass sowohl die Telematik (86 Prozent) als auch die Telemedizin (87 Prozent) im Gesundheitswesen zunehmend an Bedeutung gewinnen werden. 73 Prozent der befragten Ärzte sind von den Vorteilen der Telematik und der Telemedizin überzeugt. Kritisch wird die Sicherheit der Patientendaten gesehen, wie auch die jüngsten Ärztetagsbeschlüsse zur Einführung der elektronischen Gesundheitskarte gezeigt haben (eGK).

 

Die Ärzteschaft werde diese Vorgaben in die Arbeit der eGK-Betreibergesellschaft "gematik" einbringen und weiter Einfluss auf Form und Zielsetzung des Projektes nehmen, kündigte Dr. Frank Ulrich Montgomery, Vize-Präsident der Bundesärztekammer (BÄK), an. Dr. Franz-Josef Bartmann, Vorsitzender des Ausschusses Telematik der Bundesärztekammer, sagte bei der Vorstellung des eHealth-Reports, die Zahlen zeigten, dass die Ärztinnen und Ärzte nun endlich die medizinischen Anwendungen der Karte in den Mittelpunkt gerückt sehen wollen. "Wir werden dafür sorgen, dass diese klare Aussage auch von den Projektpartnern in der gematik gehört wird", sagte Bartmann.

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