Junge Ärzte für Sachsen

03.09.2010

Die Kassenärztliche Vereinigung Sachsen begrüßt, dass das Thema Ärztemangel jetzt in Sachsen auch politisch zur Chefsache gemacht wird. Vor allem komme es darauf an, dass junge Mediziner es als Chance und Ziel sehen, sächsische Patienten wohnortnah medizinisch zu behandeln.

 

Der Vorstandsvorsitzende, Dr. Klaus Heckemann verweist darauf, dass Sachsen zunehmend in der Werbung um medizinischen Nachwuchs in Konkurrenz zu reichen Bundesländern besonders in Süddeutschland steht. Die Kopplung des Einsatzes von Landesmitteln an den Universitäten in Abhängigkeit der Zahl der ausgebildeten Ärzte versteht Dr. Heckemann als wirkungsvollen Stimulus dafür, dass die Universitäten ihre Ausbildung noch praxisgerechter und verstärkt auf den Focus Allgemeinmedizin gerichtet, gestalten.

 

Im November 2009 nahm das Netzwerk "Ärzte für Sachsen" seine Arbeit auf, um die zahlreichen Aktivitäten der Sächsischen Landesärztekammer, der Kassenärztlichen Vereinigung, der Krankenhausgesellschaft, der Krankenkassen, der Kommunen und Landkreise in Sachsen zu koordinieren. Neben der finanziellen Unterstützung durch Fördermaßnahmen sind auch weiche Standortfaktoren, wie Infrastruktur, Arbeitsmöglichkeiten für Partner oder Kindergärten, gefragt. Alle Angebote werden über die Koordinierungsstelle auf der Website vorgehalten und ständig aktualisiert. Um mehr Ärzten die Ansiedlung in unterbesetzten Regionen Sachsens zu erleichtern, haben die gesetzlichen Krankenkassen und die KV Sachsen im Mai 2010 ein Förderprogramm für das laufende Jahr beschlossen. Informationen dazu sind auch unter www.aerzte-fuer-sachsen.de zu finden.

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