Sächsische Landesärztekammer in Österreich Ausbau des Freundschaftsvertrages Gewinn für beide Seiten

27.01.2011

Dresden: Im Rahmen einer gesundheitspolitischen Veranstaltung sind Vertreter der Sächsischen Landesärztekammer vom 28. bis 29. Januar in Wien. Hauptpunkte sind dabei der Ausbau des Freundschaftsvertrages zwischen Sachsen und Österreich zum Austausch von Medizinern und die Entwicklung von Plattformen im Internet. "Wir befinden uns in einer seltenen Win-Win-Situation.", so der Präsident der Sächsischen Landesärztekammer, Prof. Dr. med. habil. Jan Schulze. "Junge Ärzte aus Österreich absolvieren ihre Facharztweiterbildung in Sachsen, helfen so in der Patientenversorgung und gehen dann in Ihre Heimat zurück."
 

Neben dem Ausbau von Internetplattformen wie

wird auch über stärkere Kooperationen im Krankenhausbereich gesprochen. Zugleich sollen Konzepte zur medizinischen Versorgung in ländlichen Räumen diskutiert werden. Sachsen hat hier bereits zahlreiche Erfahrungen sammeln können.
 

Neben der Sächsischen Landesärztekammer ist die Krankenhausgesellschaft Sachsen und das Sächsische Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz beteiligt.
 

Die Sächsische Landesärztekammer wirbt ausschließlich in Österreich um medizinischen Nachwuchs, weil dort Ärzte über den Bedarf an den Hochschulen ausgebildet werden. Sachsen kann diesen Medizinern gute Job- und Weiterbildungsperspektiven bieten.
 

Im Jahr 2010 belief sich die Anzahl der hier praktizierenden österreichischen Ärzte auf 85.
 

Weitere Informationen unter 0351 8267-160.

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