Welt-Krebstag: Prävention und Früherkennung im Kampf gegen Krebs besonders wichtig

03.02.2011

Dresden: Am 4. Februar 2011 ist Welt-Krebstag. Darauf weist die Sächsische Landesärztekammer heute in Dresden hin. "Im Kampf gegen Krebs sind Prävention und Früherkennung noch immer die Mittel erster Wahl", so der Präsident der Sächsischen Landesärztekammer, Prof. Dr. med. habil.Jan Schulze. Er empfiehlt deshalb die regelmäßige Teilnahme an den Vorsorgeuntersuchen, wie zum Beispiel dem Mammografie-Screening in Sachsen.
 

Insbesondere Männer, die als "Vorsorgemuffel" gelten, fordert er auf, die Vorsorgeangebote stärker zu nutzen. Auch der Deutschen Krebshilfe liegt insbesondere die Prävention und die Krebs-Früherkennung am Herzen: Eine gesunde Lebensweise ist die beste Möglichkeit, einer Krebs-Erkrankung aktiv vorzubeugen. Ebenfalls wichtig ist die Krebs-Früherkennung, denn je früher ein Tumor erkannt wird, desto höher sind zumeist die Heilungschancen. Weitere Informationen zum Welt-Krebstag sowie Infomaterialien erhalten Sie unter:

 
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, starben in Deutschland im Jahr 2009 insgesamt 216.128 Personen an einer Krebserkrankung (bösartige Neubildung), davon 116.711 Männer und 99.417 Frauen. Damit war jeder vierte Todesfall auf eine Krebserkrankung zurückzuführen. Lungen- und Bronchialkrebs war mit 42 221 Fällen die insgesamt am häufigsten aufgetretene Krebsart mit Todesfolge.
 

Bei den Männern war in 29.133 Fällen (7,2% aller Sterbefälle) eine bösartige Neubildung der Lunge und Bronchien ursächlich für deren Tod, gefolgt von einer Krebserkrankung der Prostata in 12.217 Fällen (3,0%). Bei Frauen war die häufigste Krebstodesursache Brustkrebs mit 17.066 Fällen (3,8%), die zweithäufigste war Lungen- und Bronchialkrebs mit 13.088 Fällen (2,9%).
 

Ein Viertel aller an Krebs verstorbenen Personen war jünger als 65 Jahre. In der Altersgruppe der 45- bis 65-Jährigen war die Krebserkrankung mit einem Anteil von 41% an allen Sterbefällen die bedeutendste Todesursache. Das durchschnittliche Sterbealter der an Krebs Erkrankten lag bei 73,6 Jahren und damit 6,7 Jahre unter dem allgemeinen Sterbealter.
 

Im Jahr 2009 wurden bundesweit 1.496.089 an Krebs erkrankte Patientinnen (682.361) und Patienten (813.728) im Krankenhaus behandelt und entlassen. 39,3% dieser Patientinnen und Patienten waren zwischen 25 und 65 Jahre alt. Die häufigste Diagnose bei den Frauen war Brustkrebs mit 147.452 Fällen. Bei den Männern war der häufigste Grund für einen stationären Krankenhausaufenthalt die bösartige Neubildung von Bronchien und Lunge mit 128.058 Fällen.
 

Weitere Informationen unter 0351 8267-160.

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