Europäische Kommission - EU ergreift Maßnahmen gegen drohenden Fachkräftemangel im Gesundheitswesen

23.02.2011

Um die Anzahl der Arbeitskräfte im Gesundheitswesen zu erhöhen, deren Ausbildung zu verbessern und ihre Mobilität innerhalb der EU zu erhöhen, hat der Rat der Gesundheitsminister im Dezember 2010 Ratsschlussfolgerungen zu Gesundheitskräften in Europa angenommen. Darin werden die Mitgliedstaaten aufgefordert, die Zusammenarbeit und den Austausch der "Best Practices" zu fördern und Regelungen über hohe Qualitätsmaßnahmen zu erlassen sowie die Daten der verschiedenen Mitgliedstaten miteinander zu vergleichen. Wichtig sei auch, bessere Arbeitsbedingungen und Weiterbildungsmöglichkeiten für Angehörige der Gesundheitsberufe zu schaffen. Dabei müssten jedoch die Sicherheit und die Qualität der Gesundheitsfürsorge garantiert werden. Weiterhin betonten die Vertreter des Rates, Anreize für die Ausbildung schaffen zu wollen und verwiesen diesbezüglich auf den Verhaltenskodex der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zu "Practice of international recruitment". Zudem werden die Mitgliedstaaten und die EU-Kommission aufgefordert, einen gemeinsamen Aktionsplan zu entwickeln, um die Personalbeschaffung und die Weiterbildung im Sinne des Continuous Professional Development (CPD) zu fördern. Patientenorganisationen und Vertreter der Angehörigen der Gesundheitsberufe sollen in die Entwicklung des Aktionsplans einbezogen werden, heißt es in dem Entwurf des Rates. Beachtet werden müssten auch andere Politikbereiche wie beispielsweise Bildung, Beschäftigung und Soziales.

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