Herzkreislauferkrankung bleibt häufigste Todesursache in Sachsen

03.09.2012

Im Jahr 2011 verstarben in Sachsen insgesamt 50.628 Personen, davon 23.885 Männer (47 Prozent) und 26.743 Frauen (53 Prozent). Dies ist ein Rückgang von 281 Fällen (0,6 Prozent) gegenüber 2010. Die Sterbeziffer sank nach Angaben des Statistischen Landesamtes von 1.225 je 100.000 Einwohner auf 1.223.

 

Krankheiten des Kreislaufsystems waren mit einem Anteil von 47 Prozent aller Sterbefälle (23.546 Verstorbene, Sterbeziffer 569 je 100.000 Einwohner) auch 2011 die häufigste Todesursachengruppe. 93 Prozent der Kreislauftoten waren älter als 64 Jahre. Frauen starben häufiger an einer Kreislauferkrankung, da sie im Durchschnitt älter werden als Männer.

 

Zweithäufigste Todesursache waren bei 12.678 Personen nach wie vor die bösartigen Neubildungen (Krebs).

 

An Krankheiten des Atmungssystems verstarben 5,0 Prozent (2.539 Personen) und 5,0 Prozent (2.538 Personen) an Krankheiten des Verdauungssystems.

 

Eines nichtnatürlichen Todes durch Verletzungen und Vergiftungen starben in Sachsen 2.203 Personen, darunter 1.361 durch Unfälle, wobei die meisten in der häuslichen Umgebung (675 Fälle) geschahen. Bei Verkehrsunfällen wurden 204 Personen getötet.

 

Weitergehende Informationen (Tabelle) finden Sie im Internet unter

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