Sächsische Landesärztekammer begrüßt Entscheidung des SMS zum Erhalt der Apothekerausbildung in Sachsen

17.09.2012

Die Sächsische Landesärztekammer begrüßt die Entscheidung der Sächsischen Staatsministerin für Soziales und Verbraucherschutz, Christine Clauß, die Schließung des Instituts für Pharmazie in Leipzig abzulehnen. Apotheker gewährleisten in den öffentlichen Apotheken gemäß ihres Sicherstellungsauftrages eine flächendeckende Arzneimittelversorgung in Sachsen. Als Partner des Arztes tragen sie entscheidend zur Arzneimitteltherapiesicherheit bei.

 

Die Einführung immer neuer gesetzlicher Regelungen erfordert im Sinne der Patientensicherheit und Patientenzufriedenheit den gemeinsamen fachlichen Austausch und eine immer intensivere Zusammenarbeit. Auch in den Krankenhäusern kommen klinische Pharmazeuten als fachliche Berater des Ärzteteams inzwischen immer häufiger zum Einsatz. Umfragen bestätigen wiederholt das hohe Ansehen beider Berufsgruppen in der Bevölkerung.

 

Für sächsische Apothekenleiter ist es bereits heute sehr schwierig, approbierte Mitarbeiter zu gewinnen oder für die Übernahme einer Apotheke zu interessieren. Das Institut in Leipzig kann wesentlich für ausreichenden Nachwuchs sorgen. Zugleich müssen keine umfangreichen Fördermaßnahmen zur Gewinnung von Apothekern aus anderen Bundesländern ins Leben gerufen werden, wie es derzeit bei Ärzten notwendig ist.

 

Weitere Informationen unter 0351 8267-160.

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