Einigung der Selbstverwaltung zum Landesbasisfallwert 2013 für den Freistaat Sachsen

30.01.2013

Die Krankenhausgesellschaft Sachsen (KGS) und die Landesverbände der sächsischen Krankenkassen haben sich nach schwierigen Verhandlungen auf den Landesbasisfallwert (LBFW) für das laufende Jahr geeinigt. Der LBFW 2013 beträgt demnach für die Krankenhäuser im Freistaat Sachsen 3.012,76 EUR. Insgesamt werden die stationären Behandlungen damit in einer Größenordnung von rund 3,3 Milliarden Euro vergütet.


Im Rahmen ihrer Möglichkeiten hat die Selbstverwaltung auf Landesebene damit erneut Handlungsfähigkeit bewiesen. Der Landesbasisfallwert ist die entscheidende Richtgröße für die Vergütung von Krankenhausbehandlungen. Er ist jährlich insbesondere unter Berücksichtigung von Kosten- und Leistungsentwicklungen erneut zu vereinbaren. Das im Wege eines Verhandlungskompromisses gefundene Ergebnis sieht für 2013 eine Steigerung der Vergütung gegenüber dem Vorjahr um 1,87% vor und ist wesentlich auch der derzeit nachteiligen Rechtslage für die Krankenhäuser geschuldet. Für viele Krankenhäuser deckt diese Vergütungssteigerung nicht die bereits erfolgten oder noch zu erwartenden, unabwendbaren Tarifsteigerungen für das Krankenhauspersonal, sodass dem Krankenhausbereich insgesamt ein wirtschaftlich schwieriges Jahr bevorsteht.

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