Einheitliche Qualifikationsstandards für ausländische Ärzte

25.06.2013

Zur Sicherung der medizinischen Versorgung in Deutschland wollen die Gesundheitsminister der Länder noch diese Woche einheitliche Qualifikationsstandards für ausländische Ärzte festlegen. Die Fachministern der Länder sind der einhelligen Meinung, dass ausländische Ärzte mindestens ein fortgeschrittenes Sprachniveau haben müssten, um in Deutschland als Mediziner arbeiten zu dürfen.

Diskutiert werde auch, ob es zusätzliche Schulungen für Patientengespräche, Arztbriefe, die Dokumentation der Untersuchungsergebnisse oder rechtssichere Patientenaufklärung geben müsse. Derzeit sei dies in den Bundesländern noch sehr unterschiedlich geregelt. Kosten für die Fortbildungsmaßnahmen und für verlangte Sprachprüfungen soll der Bund übernehmen. Darüber herrscht Einigkeit unter den Ländern. Die ausländischen Ärzte sollten dafür nicht zahlen müssen.

In Sachsen bieten zahlreiche Kliniken berufsbegleitende Sprachkurse sowie andere Förder- und Unterstützungsmaßnahmen für ausländische Ärzte an. Eine Übersicht bietet das Netzwerk "Ärzte für Sachsen":

 

Die Sächsiche Landesärztekammer bietet einen Kurs: "Deutsch in der Medizin für fremdsprachige Ärztinnen und Ärzte" an. Informationen dazu gibt es auf unserer Homepage:

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