Überschuss in Arztpraxen dient auch dem Praxisbetrieb

Angemessene Vergütung für Nachwuchsgewinnung notwendig

20.08.2013

Dresden: Das Einkommen der niedergelassenen Ärzte in Deutschland ist nach Erhebungen des Statistischen Bundesamtes zwischen 2007 und 2011 um 17 Prozent gestiegen. Demnach erzielten niedergelassene Mediziner im Jahr 2011 einen Überschuss von durchschnittlich 13.833 Euro pro Monat, vier Jahre zuvor waren es 11.833 Euro gewesen. Nach Abzug des Inflationsausgleiches konnten Vertragsärzte somit eine reale Steigerung von jährlich zwei Prozent erzielen.

 

Von dem Überschuss zahlen Ärzte noch die Einkommenssteuer (rund 47.000 Euro), die Altersvorsorge (etwa 18.000 Euro) sowie die Kranken- und Pflegeversicherung (8.000 Euro). Zudem müssen daraus auch noch Investitionen bezahlt und Kredite getilgt werden, die die Ärzte aufnehmen, um den Praxisbetrieb zu finanzieren.

 

Eine angemessene Vergütung der verantwortungsvollen Arbeit der Ärzte ist mehr als gerechtfertigt, auch um junge Ärzte für die hausärztliche Tätigkeit zu gewinnen. Ein Zuwachs in dieser Höhe war nach mehr als zwanzig Jahren strikter Budgetierung auch nach Ansicht der Sächsischen Landesärztekammer überfällig.

 

Weitere Informationen unter 0351 8267-160.

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