Landesbasisfallwert 2015: Sachsens Krankenhäuser sollen 80 Millionen Euro mehr bekommen

22.01.2015

Die Krankenhäuser in Sachsen sollen 2015 mehr Geld für die medizinische Versorgung der Patienten bekommen. Die Krankenkassen und die Krankenhausgesellschaft Sachsen haben einen höheren Landesbasisfallwert vereinbart. Für die Kliniken würde das ein Plus von rund 80 Millionen Euro bedeuten. Den stationären Einrichtungen im Freistaat stehen damit etwa 3,5 Milliarden Euro für medizinische Leistungen in diesem Jahr zur Verfügung.

 

Der sogenannte Landesbasisfallwert ist der Durchschnittspreis einer Behandlung in Krankenhäusern. Er steigt 2015 auf 3.190,81 Euro und liegt weiterhin deutlich unter dem Bundesbasisfallwert von 3.231,20. Die Krankenkassen haben hier die untere vereinbarte Grenze, die mit dem GKV-SV im Oktober vereinbart wurde, akzeptiert. Der Wert dient als Rechengröße, um abhängig von Art und Schwere die Vergütung der meisten Behandlungen abzurechnen.

 

Der aktuell vereinbarte Wert bedarf noch der Genehmigung durch das Sächsische Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz.

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