Ärztliche Behandlung von Flüchtlingen

04.08.2015

Die Sächsische Landesärztekammer bedankt sich bei allen Ärzten, die professionell, pragmatisch und engagiert die Versorgung der Flüchtlinge übernommen haben. Eine große Gruppe von Ärzten hat sich ehrenamtlich zur Verfügung gestellt und übernimmt im Dresdner Zeltdorf mit Unterstützung einer hauptamtlichen Fachärztin für Allgemeinmedizin und des DRK die Grundversorgung.

 

Im Zeltlager wird ärztlicherseits entschieden, wer stationär behandelt werden muss bzw. wer einer intensiveren ambulanten Behandlung zugeführt werden muss. Krankenhausambulanzen und Dresdner niedergelassene Kollegen übernehmen dann auf Überweisung die weitere Versorgung. Was mit Bordmitteln versorgt werden kann, wird im Container in der Zeltstadt versorgt. So können die Arztpraxen und Ambulanzen der Stadt entlastet werden.

 

Da der Flüchtlingsstrom vorerst anhalten wird, suchen das Gesundheitsamt Dresden und das Gesundheitsamt Chemnitz für die Erstuntersuchung der Flüchtlinge (Ausschluss von Infektionskrankheiten, orientierende Blutabnahme, Thoraxaufnahme) Honorarärzte oder Mediziner, die dies für einige Wochen hauptamtlich übernehmen könnten. Gefragt sind hier natürlich insbesondere Allgemeinmediziner und Internisten.

 

Wenn Sie sich hier einbringen möchten, melden Sie sich bitte unter 0351-8267 330 oder schicken ein Fax mit Ihren Kontaktdaten an 0351-8267 312. Auch über die Mailadresse assaegf@slaek.de können Sie Ihre Kontaktdaten an uns weitergeben.

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