653 im Ausland erworbene Berufsqualifikationen vollständig anerkannt – darunter 394 Ärzte

29.09.2015

Im Jahr 2014 lagen im Freistaat Sachsen 894 Anträge auf Anerkennung von im Ausland erworbenen Berufsabschlüssen nach den Berufsqualifikationsfeststellungsgesetzen (BQFG, SächsBQFG) vor. Bei über 81 Prozent (653 Fälle) der 805 abgeschlossenen Verfahren wurde nach Mitteilung des Statistischen Landesamtes die ausländische Berufsausbildung mit voller Gleichwertigkeit positiv anerkannt. Fast 82 Prozent der Anerkennungsverfahren betrafen die Medizinischen Gesundheitsberufe. Die TOP-Liste der Referenzberufe führten 2014 die Ärzte mit 394 Verfahren zur Anerkennung der Gleichwertigkeit (Erteilung der Approbation) an, gefolgt von Gesundheits- und Krankenpflegern (266 Fälle). Des Weiteren registrierte die Statistik z. B. Anträge zum Beruf des Lehrers (51), des Ingenieurs (44), des Zahnarztes (25), des Physiotherapeuten (18) und des Erziehers Fachrichtung Sozialpädagogik (10).

 

In über 15 Prozent (123 Anträge) der Fälle wurde festgestellt, dass wesentliche Unterschiede gegenüber der in Deutschland geregelten Berufsqualifikation mit Auflage einer Ausgleichsmaßnahme (z. B. Anpassungslehrgänge, Eignungsprüfungen) ausgeglichen werden können. Negativ fiel die Entscheidung bei knapp 4 Prozent (29 Fälle) aus. Für 89 Anträge stand Ende 2014 eine Entscheidung noch aus. 69 Prozent der Antragsteller (619) mit ausländischen Berufsabschlüssen erhielten ihre Ausbildung in den Europäischen Staaten, darunter 446 in Ländern der Europäischen Union.

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