Vergütungsverbesserung für die Kinder- und Jugendpsychiatrie in Sachsen

Zuschlag für Gesprächsleistungen

07.10.2015

Kinder- und Jugendpsychiater werden wie jede Facharztgruppe in Sachsen aus einem gedeckelten Honorartopf vergütet. Dabei sind die Kinder- und Jugendpsychiater in Sachsen die einzige Facharztgruppe, für die es in weiten Teilen des Bundeslandes Sachsen noch eine Unterversorgung gibt. Jeder neue Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie, der sich niederlässt, muss aus dem gedeckelten Honorartopf vergütet werden, der den bereits niedergelassenen Fachärzten zur Vergütung zur Verfügung steht. In der Folge bekommen die Fachärzte für Kinder- und Jugendpsychiatrie von ihren erbrachten Leistungen einen immer geringeren Anteil bezahlt. "Die Gerichte haben uns einen Riegel vorgeschoben, das Honorarvolumen durch Umverteilung anzupassen, wenn sich die Anzahl der niedergelassenen Ärzte in einem Fachgebiet ändert", so der KV-Vorsitzende Dr. Klaus Heckemann.

Die AOK PLUS hat jetzt darauf reagiert, indem sie den Fachärzten für Kinder- und Jugendpsychiatrie ab dem 01.10.2015 für ihre Versicherten einen Zuschlag für Gesprächsleistungen zahlt. Die Fachärzte für Kinder- und Jugendpsychiatrie hoffen nun, dass sich im kommenden Jahr auch andere Krankenkassen einer solchen Vereinbarung anschließen werden. Mit der neuen Regelung will der Berufsverband der Fachärzte für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie in Sachsen bei jungen fachärztlichen Kollegen für die Niederlassung werben.

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