Gesundheitswesen ist in Sachsen Frauendomäne

05.04.2016

Mehr als drei Viertel (79,6 Prozent) des Gesundheitspersonals in Sachsen waren im Jahr 2014 Frauen. Konstant hoch liegt der Anteil weiblicher Beschäftigter in der ambulanten Pflege (rund 90 Prozent). Mehr Männer (71 Prozent) als Frauen sind lediglich im Rettungsdienst zu verzeichnen. Aber auch hier nimmt der Frauenanteil leicht zu: 2008 lag er noch bei 25 Prozent.

 

Insgesamt wurden Ende 2014 für das sächsische Gesundheitswesen im weiteren Sinn einschließlich der Vorleistungseinrichtungen knapp 251.500 Beschäftigte ermittelt. Das waren rund 6.600 Beschäftigte bzw. 2,7 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Teilzeitbeschäftigung hat im Gesund-heitswesen große Bedeutung. Das in Vollzeitstellen umgerechnete Gesundheitspersonal lag mit 187.900 Vollzeitäquivalenten 2014 erheblich unter der Gesamtbeschäftigtenzahl von 251.500.

 

Nach Einrichtungen betrachtet, bilden die ambulanten Einrichtungen mit gut 43 Prozent den größten Arbeitgeber im Gesundheitswesen, gefolgt vom stationären Bereich mit 36 Prozent (Angaben für 2014).

 

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