Sachsen führt Fachsprachenprüfung für ausländische Ärzte ein

01.06.2016

Ausländische Ärzte, die in Sachsen einen Antrag auf Berufserlaubnis oder Approbation stellen, müssen rückwirkend zum 1. Mai 2016 nachweisen, dass ihre Deutschkenntnisse für eine umfassende medizinische Tätigkeit ausreichend sind. Sollte diese Voraussetzung nicht erfüllt sein, ordnet die Landesdirektion Sachsen als zuständige Approbationsbehörde eine Fachsprachenprüfung an, die durch die Sächsische Landesärztekammer durchgeführt wird.

 

Voraussetzung für die Zulassung zur Fachsprachenprüfung ist wie bisher der Nachweis des Sprachniveaus B2. Mit der Prüfung bei der Sächsischen Landesärztekammer wird nun zusätzlich festgestellt, ob der Arzt über Fachsprachenkenntnisse orientiert am Sprachniveau C1 verfügt.

 

Konkret bedeutet dies, er muss sich spontan und weitgehend fließend mit Patienten und Kollegen verständigen, eine umfassende Anamnese erheben sowie komplexe Texte und Fachdiskussionen zu medizinischen Themen verstehen und wiedergeben können.

 

Die Prüfung ist praxisnah gestaltet. Sie findet in Form einer Einzelprüfung statt und dient zur Feststellung der für den Arztberuf erforderlichen Fachsprachenkenntnisse in der mündlichen und schriftlichen Kommunikation. Die Prüfungskommission besteht aus drei Mitgliedern, davon sind mindestens zwei Ärzte.

 

Nähere Informationen über die Fachsprachenprüfungen finden Sie auf der Homepage der Sächsischen Landesärztekammer unter:

Seitenfunktionen

Partner

  • Ärzte für Sachsen
  • Gesundheitsinformationen Sachsen
Mein Konto

Schnelleinstieg

Fort- und Weiterbildungskurse für Ärzte