Ärztebedarf für Sachsen

Netzwerk Ärzte für Sachsen auf gutem Weg

10.08.2016

Im Auftrag des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales und Verbraucherschutz wurde ein Gutachten zur Entwicklung des ambulanten Versorgungs- und Arztbedarfs in Sachsen bis zum Jahr 2030 erstellt. „Die Ergebnisse und Schlussfolgerungen des Gutachtens überraschen uns nicht.", stellt der Präsident der Sächsischen Landesärztekammer, Erik Bodendieck, fest.

  

In Ballungsräumen wächst der Bedarf, während für die ländlichen Regionen durch den Bevölkerungsrückgang neue Versorgungskonzepte entwickelt werden müssen. „Das Gutachten analysiert und prognostiziert leider nur den ambulanten Versorgungsbedarf. Notwendig ist jedoch auch die Einbeziehung der Krankenhäuser, denn nur sektorenübergreifende Konzepte können unsere Probleme der Zukunft lösen.", so der Präsident.

 

Bereits seit 2009 haben daher zahlreiche Partner des sächsischen Gesundheitswesens im Netzwerk Ärzte für Sachsen spezifische Maßnahmen zur Gewinnung von Ärzten ergriffen. Bodendieck: „Mit Erfolg, wie wir heute feststellen können. Denn der Anteil der jungen Ärzte ist im Vergleich zu den Jahren vor 2009 überproportional angestiegen."

 

Das sächsische Netzwerk umfasst 157 Partner und bündelt alle Fördermaßnahmen für Ärzte und Medizinstudenten. Es spricht den ärztlichen Nachwuchs und Ärzte gezielt an. Mit eigens produzierten Filmen und Versorgungskonzepten wird der Beruf des Hausarztes sowie die ärztliche Tätigkeit in ländlichen Krankenhäusern vorgestellt. Weitere Maßnahmen für den psychiatrischen Bereich und für Kinderärzte sind in Vorbereitung.

 

Das sächsische Netzwerk in dieser Form ist für Deutschland einmalig. Im Internet finden Sie es hier:

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