Hartmannbund in Sachsen begrüßt geplanten Wegfall der Altersgrenze für Ärzte

20.08.2008

Pressemitteilung Hartmannbund, Landesverband Sachsen

 

Als einen "längst überfälligen Schritt" bewertet Dr. med. Thomas Lipp, Vorsitzender des Hartmannbund-Landesverbandes Sachsen, den vorgesehenen Wegfall der Altersgrenze für niedergelassene Ärzte: "Damit hat die Bundesregierung endlich eine langjährige Forderung des Hartmannbundes aufgegriffen", so Lipp. Diese Regelung war vom Tag ihrer Planung an vom Hartmannbund als falsch erkannt und massiv argumentativ bekämpft worden. Leider dauerte es fast 10 Jahre, bis das Gesundheitsministerium die Bedenken des Verbandes zu teilen begann.

 

Seit 1999 gilt die Regelung, dass Kassenärzte mit 68 Jahren gezwungen sind, ihre Tätigkeit zu beenden. "Das ist in der heutigen Zeit, wo in vielen Regionen kein Nachfolger für eine Praxis gefunden wird, gefährlich", urteilt der Vorsitzende. Der Wegfall der Altersgrenze kann nun einen - wenn auch kleinen - Beitrag dazu leisten, dem Ärztemangel entgegenzuwirken.

 

"Besonders in ländlichen Orten werden viele Patienten nun aufatmen, dass ihnen ihr Arzt noch erhalten bleibt", meint Lipp. Um dem Ärztemangel erfolgreich entgegenzuwirken, müsse die Bundesregierung allerdings dringend weitere Schritte folgen lassen, so der Landesverbands-Vorsitzende des Hartmannbundes. Hier gelte es, insbesondere die Arbeitsbedingungen für junge Ärzte wieder attraktiver zu gestalten und damit deren Abkehr vom Arztberuf zu verhindern.

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