Fachärzte für Sachsen: Hohes Niveau der Weiterbildung durch Sächsische Landesärztekammer gesichert

08.04.2009

Dresden: Im Jahr 2008 (Stand: 31.12.2008) beendeten insgesamt 849 Ärzte (2007: 678) erfolgreich ihre Weiterbildung zum Facharzt oder eine Schwerpunktweiterbildung mit einer bestandenen Prüfung in der Sächsischen Landesärztekammer. Davon waren 48 Prozent Ärztinnen. 119 Ärzte schlossen im Jahr 2008 erfolgreich die Weiterbildung zum Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie ab, 91 beendeten ihre Weiterbildung zum Facharzt für Innere Medizin, 64 zum Facharzt für Anästhesiologie sowie 41 zum Facharzt für Allgemeinmedizin. Darüber hinaus erwarben im Jahr 2008 insgesamt 656 Ärzte erfolgreich medizinische Zusatzbezeichnungen, am häufigsten Akupunktur (172), Notfallmedizin (108) und Medikamentöse Tumortherapie (49) sowie Palliativmedizin (45). Nur 36 Ärzte(4,2%) haben ihre Facharzt- oder Schwerpunktprüfung nicht bestanden.

 

Für die ärztliche Weiterbildung in Sachsen ist die Sächsische Landesärztekammer verantwortlich. Ärztliche Weiterbildung beinhaltet dabei das Erlernen ärztlicher Fähigkeiten und Fertigkeiten nach erfolgreich absolviertem Studium und erteilter Approbation. Ziel ist die Facharztkompetenz in einem medizinischen Gebiet, darauf aufbauend eine Spezialisierung in bestimmten Schwerpunkten oder eine Zusatzweiterbildung.

 

Basis der ärztlichen Weiterbildung in Sachsen ist die sächsische Weiterbildungsordnung, die von der Kammerversammlung beschlossen wird. Sie regelt Inhalte und Mindestzeiten der Weiterbildung und sichert auf diese Weise die Qualität ärztlicher Berufsausübung und damit die Sicherheit der Patienten. Neue ärztliche Spezialisierungen durch den medizinischen Fortschritt werden zeitnah in die Weiterbildungsordnung aufgenommen.

 

Während ihrer Weiterbildungszeit ist die Sächsische Landesärztekammer Ansprechpartner und enger Berater für Ärzte. Sie organisiert die abschließenden Prüfungen, führt sie durch und stellt nach erfolgreich absolvierter Prüfung die Anerkennungsurkunden aus.

 

Die Weiterbildung zum Facharzt und in den Schwerpunkten sowie in der Regel auch in den Zusatz-Weiterbildungen muss bei einem von der Sächsischen Landesärztekammer Weiterbildungsbefugten in einer zugelassenen Weiterbildungsstätte erfolgen. Im Jahr 2008 wurden insgesamt 595 Befugnisse für Facharzt- und Schwerpunktkompetenzen sowie Weiterbildungsbefugnisse für Zusatz-Weiterbildungen erteilt und 49 Weiterbildungsstätten zugelassen.

 

Weitere Informationen unter 0351 8267-160.

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