Welt-Aids-Tag am 1. Dezember - Aktuelle Zahlen aus Sachsen

01.12.2009

Information des Statistischen Landesamtes des Freistaates Sachsen

 

Rund 900 Menschen lebten Ende 2008 in Sachsen mit HIV/Aids. Drei Viertel von ihnen waren Männer. Am häufigsten infizierten sich Männer über homosexuelle Kontakte (ca. 500 Männer). Neu infiziert haben sich im Jahr 2008 ca. 80 Männer und 10 Frauen.

 

Insgesamt wurden in den letzten zehn Jahren nach Angaben des Robert-Koch-Institutes 522 HIV-Erstdiagnosen in Sachsen nachgewiesen, über zwei Drittel in den Städten Leipzig (180), Dresden (125) und Chemnitz (58).

 

An den Folgen von Aids (HIV-Krankheit) starben laut Todesursachenstatistik im Jahr 2008 acht Männer und eine Frau in Sachsen. 2007 waren fünf Männer und zwei Frauen an Aids gestorben.

 

In sächsischen Krankenhäusern befanden sich im Jahr 2008 insgesamt 35 Patienten (30 Männer, fünf Frauen) wegen der Hauptdiagnose HIV-Krankheit in stationärer Behandlung. 2007 waren es 40 und 2006 noch 80 Fälle. Bundesweit ging die Zahl der Fälle von 2 027 im Jahr 2006 auf 1 822 im Jahr 2007 (um 10 Prozent) zurück. Allerdings gab es noch mehr Krankenhausfälle, bei denen Aids als Nebendiagnose registriert wurde, die Hauptdiagnose für den Krankenhausaufenthalt jedoch eine andere war.

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