Eröffnungsveranstaltung zum Fortbildungssemester Herbst 2010 - „Sektorübergreifende Versorgung - Überleitungsmanagement Medikation”

10.09.2010

Die im Jahr 2006 im Rahmen des Arzneimittelversorgungs-Wirtschaftlichkeitsgesetzes (AVWG) beschlossene Regelung, dass bei der Entlassung von Patienten Arzneimittel angewendet werden sollen, "die auch bei der Verordnung in der vertragsärztlichen Versorgung zweckmäßig und wirtschaftlich sind", wird offenbar nur unzureichend umgesetzt. Regelungszweck der Norm (§ 115 c SGB V) ist es, dass Krankenhäuser dem jeweils weiterbehandelnden Vertragsarzt die Therapievorschläge mitteilen und ggf. preisgünstigere Arzneimittel mit demselben Wirkstoff vorschlagen. Abweichungen sind demnach nur in medizinisch begründeten Ausnahmefällen zulässig.

 

Um das "Schnittstellenproblem" zwischen dem ambulanten und stationären Sektor näher zu beleuchten, soll im Rahmen dieser Veranstaltung das Thema "Entlassungsmedikation" aus der Sicht der Sektoren dargestellt und dessen berufspolitische Bedeutung näher erläutert sowie Lösungsansätze vorgestellt werden.

 

Das Programm wurde in Abstimmung mit den Vorsitzenden verschiedener Ausschüsse Herrn Bodendieck (Ambulante Versorgung), Herrn Dr. Huschke (Krankenhaus), Frau PD Dr. Eberlein-Gonska (Qualitätssicherung in Diagnostik und Therapie), Frau Dr. Bräutigam (Ärztliche Geschäftsführerin der SLÄK), sowie Vertretern des Medizinrechtsforums, Herrn Prof. Dr. Oehmichen, Herrn Prof. Dr. Dreßler und Herrn Rechtsanwalt Huhn erstellt. Eine Fortsetzung der Veranstaltung ist vorgesehen.

 

Termin: 22.09.2010, 17.00 - 21.00 Uhr

Ort: Plenarsaal der Sächsischen Landesärztekammer

Anmeldung/Auskunft: Sächsische Landesärztekammer
Referat Fortbildung, Frau Schmidt
Schützenhöhe 16, 01099 Dresden
Tel.: 0351 8267-321, Fax: -322
E-Mail: fortbildung@slaek.de

 

Das komplette Programm finden Sie bitte hier

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