Zehn Jahre Arzneimittelberatungsdienst Dresden

19.08.2011

Apotheker und Pharmazeuten beantworten kostenlos Fragen zu Medikamenten - von Nebenwirkungen über Dosierungen und Einnahme bis hin zur Zuzahlung
 

Am Institut für Klinische Pharmakologie der Technischen Universität Dresden besteht ein Arzneimittelberatungsdienst für Patienten, der in diesem Monat sein zehnjähriges Jubiläum feiert. Seit Aufnahme der Tätigkeit im August 2001 wurden bereits über 17.250 Anfragen zu allen Bereichen der Arzneimittelanwendung beantwortet. Apotheker und Pharmazeuten stehen bei Fragen zu Medikamenten, deren Wirkungen, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen zur Verfügung. Außerdem helfen sie bei Problemen der Arzneimittelanwendung und -dosierung, beim Verstehen des Beipackzettels und informieren über eventuelle Risiken. Auch Fragen zu den viel beworbenen Nahrungsergänzungsmitteln oder zu den sich häufig ändernden Zuzahlungs- und Kostenerstattungsmodalitäten werden kompetent beantwortet. Der Service ist ein überregionales Beratungsangebot der Unabhängigen Patientenberatung Deutschland.
 

Der Beratungsdienst kann montags, dienstags und donnerstags von 9.00 Uhr bis 16.00 Uhr sowie mittwochs und freitags von 9.00 Uhr bis 13.00 Uhr unter der Telefonnummer 0351/458-5049 in Anspruch genommen werden. Nachdem die Frage von einem Mitarbeiter des Instituts entgegengenommen und von Apothekern oder Pharmazeuten bearbeitet wurde, werden die Patienten zurückgerufen und unabhängig und unentgeltlich beraten. In der Regel erfolgt eine telefonische Beantwortung innerhalb von 48 Stunden. Außerhalb der Sprechzeiten ist es möglich, die Telefonnummer für einen Rückruf auf dem Anrufbeantworter zu hinterlassen.
 

Der Beratungsdienst will dabei nicht in die vom Arzt durchgeführte Therapie eingreifen, sondern dazu beitragen, dem Patienten Unsicherheiten in Bezug auf seine Arzneimitteltherapie zu nehmen. Er ergänzt so in sinnvoller Weise das Arztgespräch und die persönliche Beratung in der Apotheke.

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