2. Februar 2013 - Informationsveranstaltung für Ärztinnen und Ärzte in Weiterbildung

23.10.2012

Arzt in Sachsen - Chancen und Perspektiven im Sächsischen Gesundheitswesen

Die Sächsische Landesärztekammer (SLÄK), die Kassenärztliche Vereinigung Sachsen (KVS), die Krankenhausgesellschaft Sachsen (KHG) und die Sächsische Apotheker- und Ärztebank (apo-Bank)
laden alle Ärztinnen und Ärzte in Weiterbildung sowie die PJ-ler herzlich ein zu einer

 

Informationsveranstaltung für Ärztinnen und Ärzte in Weiterbildung
am 2. Februar 2013 von 10.00 - ca. 15.30 Uhr
in den Räumen der Sächsischen Landesärztekammer.

 

Vertreter ärztlicher Standesorganisationen in Sachsen, erfahrene Ärzte und Geschäftsführer sächsischer Krankenhäuser informieren und beraten Sie zu Chancen und Einsatzmöglichkeiten im

  • ambulanten Bereich,
  • stationären Bereich,
  • öffentlichen Gesundheitsdienst

 

zu Themen wie

  • individuelle Gestaltung der Weiterbildung,
  • Karrierechancen im Krankenhaus,
  • Gründung oder Übernahme einer Praxis,
  • Berufsmöglichkeiten im Öffentlichen Gesundheitsdienst,
  • Fördermöglichkeiten.

 

Außerdem bieten wir folgende Workshops an:

 

Programm (Stand: 22. Januar 2013):

 

  • Der Landarzt - ein Erfolgsmodell für die Zukunft
    Referent:
    Herr Dr. med. Joachim Hübschmann, niedergelassener Facharzt für Allgemeinmedizin, Zwönitz (Erzgebirgskreis)
    „Es gibt kaum einen besseren Zeitpunkt, den Beruf des Landarztes zu ergreifen als jetzt.” Ein Hausarzt macht sich stark für den Fortbestand seines Berufes, vor allem in der Kleinstadt und auf dem Land. Medizinalrat Herr Dr. Hübschmann erklärt, warum er seinen Beruf nach wie vor als so außergewöhnlich empfindet, dass er im Gegensatz zur landläufigen Meinung den jungen Ärzten nach wie vor diesen Rat mitgeben möchte.
  • Traumjob Hausarzt?!
    Referent:
    Herr Dr. med. Johannes-Georg Schulz, niedergelassener Facharzt für Allgemeinmedizin, Dresden
    In diesem Workshop berichtet ein Hausarzt über seinen Weg in die eigene Praxis und die wirtschaftlichen Erfolgsaussichten der Praxistätigkeit. Beleuchtet wird der Praxisalltag, dazu gehören auch die Teilnahme am ärztlichen Bereitschaftsdienst sowie die Wichtigkeit des Wirkens kollegialer Netzwerke.
  • Arbeiten als angestellter Arzt in einer Praxis
    Referentin:
    Frau Dr. med. Nilüfer Gündog, Fachärztin für Allgemeinmedizin, angestellte Ärztin, Grimma
    Im Workshop soll erklärt werden, warum die Entscheidung getroffen wurde, als angestellte Ärztin tätig werden zu wollen. Die Erfahrungen aus der bisherigen Tätigkeit und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie sollen insbesondere junge Ärztinnen ermuntern, sich für eine Anstellung zu entscheiden.
  • Familienfreundlichkeit als Standortfaktor
    Referent:
    Herr Prof. Dr. med. Thomas Sutter, Medizinischer Direktor, Chefarzt Klinik für Viszeral-, Thorax-, Gefäß- und Kinderchirurgie, Lausitzer Seenland Klinikum GmbH, Hoyerswerda
    Prof. Dr. med. Thomas Sutter berichtet vom familienorientierten Personalmanagement der Lausitzer Seenland Klinikum GmbH in Hoyerswerda. Neben einer strukturierten Weiterbildung wird dort ein familienbewusstes und lebensphasengerechtes Personalmanagement umgesetzt. So kann sich die Klinik als attraktiver und zukunftsorientierter Arbeitgeber im Wettbewerb um qualifizierte Ärzte positionieren.
  • Psychiatrische Tätigkeit in modernen Krankenhausstrukturen
    Referent:
    Dr. med. Peter Grampp, Facharzt für Psychiatrie, Chefarzt und Ärztlicher Leiter des Fachkrankenhauses Hubertusburg gGmbH, Wermsdorf
    Wo die Welt verrückt sein darf – Medizin nah am Menschen; Profil und Rahmenstruktur stationärer psychosozialer Versorgung.
  • Arbeiten in ambulanten Versorgungszentren - Vom angestellten Arzt zum Unternehmer
    Referent:
    Matthias Jochmann, Facharzt für Anästhesiologie, MVZ für Operative Gynäkologie, Hoyerswerda
    Gerade im Osten Deutschlands und insbesondere auch im ländlichen Raum Sachsens bieten sich exzellente Möglichkeiten für die Realisierung von Unternehmungen, die den Arzt nicht als Einzelkämpfer verstehen, sondern die gemeinschaftliche Berufsausübung bevorzugen. Die Darstellung der Entwicklung eines MVZ mit nunmehr 30 angestellten Schwestern und Ärzten sowie die Umsetzung von Chancen, welche die gesetzlichen Rahmenbedingungen mit sich bringen, stehen im Vordergrund des Workshops.
  • Ihre eigene Arztpraxis - Vorteile der Niederlassung
    Referent:
    Herr Christian Weishaupt, zertifizierter Finanzberater im Gesundheitswesen, Deutsche Apotheker- und Ärztebank, Dresden
    Die eigene Praxis ist der große Traum vieler Ärztinnen und Ärzte. Vielfältige Meinungsäußerungen der unterschiedlichsten Akteure im ambulanten Sektor führen bei jungen Ärzten zu vielen Fragen und hoher Verunsicherung über die Erfolgsaussichten dieses Vorhabens. In diesem Vortrag gehen wir auf die wichtigsten Eckpunkte für eine erfolgreiche Niederlassung aus Sicht Ihrer Standesbank ein. Sie werden vielfältige Anregungen erhalten, die Ihnen bei Ihrer Entscheidungsfindung helfen.
  • Finanzielle Grundlagen für das Berufsleben
    Referenten:
    Herr Stefan Kowalewske und Frau Yvonne Mohs, Dipl. Betriebswirtin (BA), Deutsche Apotheker- und Ärztebank, Dresden
    Nach Beendigung des Medizinstudiums sind Jungärzte auf das künftige Berufsleben gut vorbereitet und stellen sich motiviert ihren neuen beruflichen Herausforderungen. Aufgrund der damit verbesserten Einkommenssituation erlangen sie zunehmend mehr wirtschaftliche Unabhängigkeit und auch mehr Eigenverantwortung für ihre finanziellen Angelegenheiten. Deshalb ist es notwendig, dass sich Ärzte auch vermehrt mit wichtigen Themen wie Zahlungsverkehr, Absicherung, Vermögensbildung und Finanzierungsmöglichkeiten auseinandersetzen. Diese Notwendigkeit hat nicht nur für Berufseinsteiger Bestand, sondern betrifft aufgrund der sich ändernden Bedürfnisse in den unterschiedlichen Lebensphasen auch berufserfahrene Ärzte. Deshalb richtet sich dieser Vortrag an alle Ärzte und soll wichtige Hinweise und Hilfestellungen geben.
  • Vereinbarkeit von Beruf und Familie
    Referenten:
    Dipl.-Med. Petra Albrecht, FÄ für Öffentliches Gesundheitswesen und FÄ für Hygiene und Umweltmedizin, Leiterin Gesundheitsamt Meißen und Mitglied des Vorstands der Sächsischen Landesärztekammer,
    Dipl.-Med. Ulla Tuchscherer, FÄ für Innere Medizin, Lößnitz und Ärztinnenbeauftragte der Sächsischen Landesärztekammer,
    Karin Thein, Prokuristin, Deutsche Apotheker- und Ärztebank, Dresden
    Sowohl für Ärztinnen und Ärzte in der Niederlassung als auch im Öffentlichen Gesundheitsdienst lassen sich Beruf und Familie in der Regel gut vereinbaren. Dieser Workshop geht auf die Vor- und Nachteile beider Berufsausübungsmöglichkeiten ein und gibt Hinweise, wie die verschiedenen Lebensbereiche zufriedenstellend unter einen Hut gebracht werden können.

 

Die Bewertung für das Sächsische Fortbildungszertifikat erfolgt mit 5 Fortbildungspunkten.

 

Der Einladungsflyer steht hier hier zum Download zur Verfügung.

 

Hier können Sie sich online anmelden.

 

Für Ihre Fragen stehen wir Ihnen unter Arzt-in-Sachsen@slaek.de zur Verfügung.

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