Mehr Behandlungsfälle in sächsischen Krankenhäusern – Verweildauer weiter gesunken

30.10.2013

Rund 998 860 Patienten wurden im vergangenen Jahr in 78 Krankenhäusern in Sachsen stationär behandelt. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes musste sich damit jeder vierte Einwohner Sachsens 2012 zur Behandlung in ein Krankenhaus begeben. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet das einen Zuwachs von 12 680 Fällen bzw. 1,3 Prozent. Die Aufenthaltsdauer verkürzte sich dagegen im Vergleich zu 2011 um 0,2 Tage. 2012 dauerte damit ein Krankenhausaufenthalt nur noch 7,6 Tage. Dies bedeutet ein weitere Verdichtung der Arbeit für Ärzte und Pflegepersonal.

 

Sachsens Krankenhäuser hatten im Berichtszeitraum eine Kapazität von 26 178 aufgestellten Betten, ungefähr ein Prozent weniger als im Vorjahr. Mit 64 Prozent aller Betten befand sich der überwiegende Anteil in öffentlicher Hand. Die meisten Betten standen in den Fachabteilungen Innere Medizin, Chirurgie sowie in der Psychiatrie/Psychotherapie. Die durchschnittliche Bettenauslastung hat sich zum Vorjahr um 0,4 Prozentpunkte verschlechtert. Sie betrug 79,5 Prozent.

 

In Sachsens Krankenhäusern waren zum Stichtag 31. Dezember 2012 insgesamt 47 898 Personen beschäftigt, davon 37 380 Frauen. Im Berichtsjahr waren, umgerechnet auf volle tarifliche Arbeitszeit, 41 266 Personen in den Krankenhäusern tätig. Das waren 1,7 Prozent mehr als 2011. Die Anzahl der Vollkräfte im ärztlichen Dienst ist um 2,4 Prozent auf 7 321 gestiegen; im Bereich des nichtärztlichen Personals (ohne Schüler und Auszubildende) hat sie sich um 1,5 Prozent auf rund 33 945 erhöht. In Sachsen betreute eine Pflegekraft 2012 durchschnittlich rund 51 Fälle. Es standen je 1 000 Betten 306 Ärzte (2011 waren es 287) und 1 524 Beschäftigte des nichtärztlichen Personals (2011: 1 495) zur Verfügung.

 

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