Wirtschaftliche Ergebnisse der Uniklinika brechen ein

14.03.2014

Die deutschen Uniklinika mussten 2013 nach vorläufigen Jahresabschlusszahlen ein Defizit von 161 Millionen Euro verkraften. Damit verzeichnen nach Angaben des Verbandes der Universitätsklinika Deutschlands e.V. die Uniklinika - trotz des noch vor der Wahl verabschiedeten Krankenhaushilfspaketes - ein weiteres Rekorddefizit. Insgesamt seien demnach in nur zwei Jahren die Ergebnisse um rund 200 Millionen Euro eingebrochen. Die Politik solle endlich angemessene Rahmenbedingungen schaffen und damit die andauernde Unterfinanzierung der Hochschulmedizin beenden.

 

2014 rechnet über die Hälfte der Uniklinika mit einem Fehlbetrag, nur noch 13 Prozent erwarten einen Überschuss. Für den Negativtrend gibt es laut des Verbandes der Universitätsklinika Deutschlands e.V. drei Hauptursachen:

  • Die Kosten für Personal, Medikamente und Energie steigen deutlich stärker als die von den Krankenkassen gezahlten Entgelte.
  • Die Bundesländer reduzieren ihre Investitionszuschüsse für die Uniklinika stetig. Angesichts der Einführung einer gesetzlichen „Schuldenbremse“ wird sich diese Entwicklung in den nächsten Jahren weiter verschärfen.
  • Uniklinika erbringen zahlreiche Sonderaufgaben für das Gesundheitswesen ohne eine ausreichende Vergütung zu erhalten. Dringend notwendig ist daher ein finanzieller Ausgleich für die besonderen Belastungen der Hochschulmedizin.

Seitenfunktionen

Partner

  • Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung
  • Gesundheitsinformationen Sachsen
Mein Konto

Schnelleinstieg

Aktuelle Meldungen

Fort- und Weiterbildungskurse für Ärzte