Neue Kurzinformationen "Masernimpfung bei Kindern" und "Nachholimpfung bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen"

18.05.2015

Masern sind eine hochansteckende Viruserkrankung, die von Mensch zu Mensch übertragen wird. Steckt sich jemand an, so bricht die Krankheit fast immer aus. Typische Krankheitszeichen sind Fieber und Hautausschlag am ganzen Körper. Oft besteht ein schweres Krankheitsgefühl. Eine gezielte Behandlung gegen Masern gibt es nicht, nur die Krankheitszeichen können bekämpft werden. Ernste Folgeerkrankungen wie etwa Lungen- oder Gehirnentzündung können besonders bei Säuglingen, aber auch bei Erwachsenen auftreten. Schätzungen zufolge versterben von 1000 Erkrankten etwa 1 bis 3 an Masern und deren Folgen.

 

Es gibt einen wirksamen Schutz vor Masern: eine Impfung, die in Deutschland seit über 30 Jahren angewendet wird. Experten empfehlen Kindern zwei Impfungen im Alter von 11 bis 23 Lebensmonaten. Schwere Nebenwirkungen der Impfung sind sehr selten, vor allem im Vergleich zu den Folgen der Erkrankung.

 

Aktuelle Masernausbrüche haben gezeigt, dass vor allem Jugendliche und junge Erwachsene nicht ausreichend geschützt sind. Daher empfehlen Experten Jugendlichen, versäumte Impfungen nachzuholen. Erwachsenen, die nach 1970 geboren wurden, wird eine einmalige Masernimpfung empfohlen, wenn sie bisher nicht oder nur einmal geimpft wurden oder unsicher über einen ausreichenden Schutz sind.

 

Das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin stellt dazu Informationsblätter kostenlos zum Ausdrucken bereit. Die Kurzinformationen "Masern" sowie Informationen zu über 50 weiteren Themen können Sie abrufen unter:

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