Wenn Patienten sterben möchten – Aktuelle Herausforderungen an die ärztliche Sterbebegleitung

Fortbildungsveranstaltung am 29. September 2016, 17.30 Uhr im Heinrich-Braun-Klinikum Zwickau

15.08.2016

Sterben und Tod sind in unserer Gesellschaft lange Zeit Tabu-Themen gewesen. Heute geht es in Politik und Gesellschaft um „Hilfe zum Sterben oder Begleitung beim Sterben". Dabei spielen vor allem Ärzte eine zentrale Rolle. Der Bundestag hatte sich im letzten Jahr ausführlich mit diesem Thema beschäftigt und ein Gesetz verabschiedet, welches die gewerbsmäßige Sterbehilfe verbietet.

 

Manche Abgeordnete vertraten die Ansicht, dass die bisherigen Regelungen in den Berufsordnungen für Ärzte ausreichend seien. Bedenken wegen der Verfassungsmäßigkeit der Gesetzentwürfe bestanden darin, dass Ärzte regelmäßig dazu übergehen könnten, ihre Patienten auch hinsichtlich der Sterbehilfe zu beraten und Medikamente zu verschreiben. Doch wenn Ärzte auf die Wünsche ihrer Patienten eingehen, ist schnell die Schwelle erreicht, bei der auch das Leisten von Sterbehilfe zu einem wiederkehrenden Bestandteil ihrer Tätigkeit wird.

 

Ein Jahr nach der Verabschiedung des Gesetzes möchten wir mit Ihnen über diese verschiedenen Sichtweisen in einer Veranstaltung des Arbeitskreises Ethik in der Medizin diskutieren. Die Vorträge geben dabei einen guten Input für kritische Diskussionen, die auch dazu dienen könnten, die ärztliche Profession oder ganz persönliche Ansichten neu zu justieren.

 

29. September 2016, 17.30 Uhr

Heinrich-Braun-Klinikum Zwickau

Hörsaal Haus 90

Karl-Keil-Straße 35

08060 Zwickau

 

Auskunft/Anmeldung

Sächsische Landesärztekammer

Referat Ethik/Medizinische Sachfragen

Frau Schmitz

Tel.: 0351 8267-379

Fax: 0351 8267-312

E-Mail: ausschuesse@slaek.de

 

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