1. Februar 2020, Dresden: Einladung „Arzt in Sachsen“ - Chancen und Perspektiven für Ärzte in Weiterbildung

29.11.2019

Die Sächsische Landesärztekammer (SLÄK), die Kassenärztliche Vereinigung Sachsen (KVS), die Krankenhausgesellschaft Sachsen (KGS), die sächsischen Rehakliniken, die Sächsische Ärzteversorgung (SÄV) und die Deutsche Apotheker- und Ärztebank (apoBank) laden alle Ärzte in Weiterbildung sowie die PJ-ler herzlich ein zur

  • 12. Informationsveranstaltung für Ärzte in Weiterbildung
  • am 1. Februar 2020 von 10.00 Uhr - 15.00 Uhr
  • in den Räumen der Sächsischen Landesärztekammer.


Im nunmehr 12. Jahr informieren und beraten Sie Vertreter ärztlicher Standesorganisationen in Sachsen, erfahrene Ärzte und Geschäftsführer der sächsischen Krankenhäuser und Rehabilitationskliniken zu Chancen, Perspektiven und Einsatzmöglichkeiten im

  • Ambulanten Bereich,
  • Stationären Bereich,
  • Rehabilitationsbereich,
  • Öffentlichen Gesundheitsdienst

sowie zu Themen wie

  • Individuelle Gestaltung der Weiterbildung,
  • Karrierechancen im Krankenhaus,
  • Gründung oder Übernahme einer Praxis,
  • Perspektiven im Öffentlichen Gesundheitsdienst,
  • Tätigkeit in Rehabilitationskliniken.

Programm

9.00 Uhr Einlass
10.00 - 11.00 Uhr Begrüßung und Einführung (Plenarsaal)
11.00 - 15.00 Uhr  Beratung (Foyer)
11.30 - 14.30 Uhr Workshops (Seminarräume)

Workshops

  • Keine Angst vorm Notfall - Knowhow gegen den Stress

    Dr. med. Mark Frank

    FA für Anästhesiologie, Leiter Zentrale Interdisziplinäre Notfallaufnahme, Städtisches Klinikum Görlitz und Leitender Arzt, Rettungshubschrauber "Christoph 38", DRF Luftrettung, Dresden

     

    Gerade in der ersten Phase eines medizinischen Notfalls sollen unter Zeitdruck Verdachtsdiagnosen und eine notfallmedizinische Therapie eingeleitet werden unter Berücksichtigung bestehender Leitlinien und Kenntnisse. So ist die Konfrontation mit Notfällen häufig mit einem hohen Maß an Stress verbunden. Zahlreiche Faktoren beeinflussen zudem die Erfolgschancen für den Patienten. Daher ist es sinnvoll und wichtig, sich dieser Einflussfaktoren bewusst zu werden und darüber hinaus bestimmte manuelle Fertigkeiten zu trainieren.

     

    Der Workshop beinhaltet einen Vortrag mit notfallmedizinischen Fallvorstellungen sowie der Darstellung verschiedener Einflussfaktoren auf die Überlebenschancen des Patienten. Zudem werden einzelne manuelle Fertigkeiten gezeigt und gemeinsam praktisch geübt. Dies beinhaltet bestimmte Maßnahmen bei der cardiopulmonalen Reanimation (CPR) der Sicherung der Atemwege (Intubation, Larynxtubus) und der Etablierung eines intraossären Zugangs mittels (Knochen)- Bohrmaschine.

  • Herr Doktor, was ist denn mit mir los? – Das erfolgreiche Arztgespräch

    Dr. med. Peter Grampp

    FA für Psychiatrie, Chefarzt der Klinik Psychiatrie und Psychotherapie und Ärztlicher Leiter des Fachkrankenhaus Hubertusburg, Wermsdorf

     

    Der medizinische Behandlungserfolg ist in großem Maße abhängig von einer erfolgreichen Kommunikation zwischen Arzt und Patient. Im Mittelpunkt des Arzt-Patienten-Gesprächs sollten daher neben der Aufklärung des Patienten und der Vermittlung medizinischer Fakten auch die berechtigten und unberechtigten Ängste des Patienten stehen. Dabei sind Empathie, Beobachtung der Körpersprache, die Schaffung einer vertrauensvollen Gesprächsatmosphäre sowie das partizipative Einbeziehen des Patienten von großer Bedeutung.

     

    Der Workshop "Herr Doktor, was ist denn mit mir los?" trägt dazu bei, die Bedenken vor schwierigen Gesprächen zu nehmen. Es werden wichtige Hinweise für die praktische Arbeit und die Gestaltung eines erfolgreichen Arzt-Patienten-Gespräches und damit verbunden zu wichtigen Gesprächstechniken gegeben.

  • Junger Arzt trifft alten Patienten - Von der Begegnung mit dem Lebensende

    Anja Walther-Ruf

    FÄ für Innere Medizin, Oberärztin der Fachabteilung für Onkologie, Geriatrie und Palliativmedizin, Krankenhaus St. Joseph-Stift, Dresden

     

    Mit der steigenden Lebenserwartung wachsen die Anforderungen an eine optimale gesundheitliche Versorgung immer älter werdender Patienten.

     

    Während in der medizinischen Aus- und Weiterbildung die Einzeldiagnose oft im Vordergrund steht, sind bei den älteren, meist multimorbiden Patienten ärztliche Kenntnisse und Fähigkeiten, weit über die Grenzen eines einzelnen medizinischen Faches hinaus, erforderlich.

     

    Ärzte stehen dabei im Spannungsfeld von Gesundmachen und Heilen einerseits und Begleitung und Akzeptanz am Lebensende andererseits und sind in besonderer Weise fachlich und kommunikativ gefordert. Dabei geht es beispielsweise um Fragestellungen der Hierarchisierung beim Erstellen passgenauer Behandlungs- und Medikationspläne oder um das richtige Maß bei der Auswahl sinnvoller Diagnostik und Therapie aus dem großen Arsenal des heute Möglichen. Aber auch die Begleitung Sterbender und der Umgang mit den Angehörigen gehören dazu.

     

    Der Workshop gibt Einblicke in das Berufsfeld der Geriatrie. Dabei werden praktische Kenntnisse und Fertigkeiten vermittelt, die jungen Medizinern aller Fachgebiete helfen, im Berufsalltag Sicherheit im Umgang mit dieser besonderen Patientengruppe zu gewinnen.

     

  • Praxistätigkeit und Familienalltag - Wie lassen sich Beruf und Familie vereinbaren? Erfahrungen einer niedergelassenen Hausärztin

    Dr. med. Uta Koritz

    FÄ für Allgemeinmedizin, Niedergelassene Hausärztin, Radeberg

     

    In diesem Workshop berichtet eine Hausärztin über Ihren Praxisalltag mit Bereitschaftsdienst und Hausbesuchen und wie es ihr gelingt, diesen mit den Anforderungen der Familie und der Kinderbetreuung in Einklang zu bringen.

  • Comeback der Niederlassung – Die Anstellung als Fahrschule für die eigene Praxis

    Dr. med. Ludger Mende
    FA für Innere Medizin, Niedergelassener Hausarzt, Wechselburg

     

    Der Trend zur ärztlichen Tätigkeit in Anstellung hält weiter an. Schlagwörter wie work-life-balance, veränderte Lebens- und Arbeitsvorstellungen sowie die Angst vor Regressen prägen die öffentliche Diskussion. Herr Dr. Mende ist Arzt in Wechselburg und möchte junge Ärzte wieder für die eigene Niederlassung und die damit verbundenen vielfältigen Möglichkeiten begeistern.

     

    Der Workshop richtet sich an Ärzte, die sich zwar grundsätzlich für eine Niederlassung interessieren, denen aber die Risiken und Herausforderungen als zu groß erscheinen. Die Vorstellung eines neuen Verständnisses der Anstellung und auch der Rolle des anstellenden Arztes soll die Teilnehmer einladen, ihren Blickwinkel zu erweitern und Fragen rund um die Niederlassung zu diskutieren.

  • Arbeiten als angestellter Arzt in einer Praxis

    Dr. med. Nilüfer Gündog

    FÄ für Allgemeinmedizin

    Angestellte Fachärztin, Grimma

     

    Im Workshop wird erklärt, warum die Entscheidung getroffen wurde, als angestellte Ärztin zu arbeiten. Die Erfahrungen aus der bisherigen Tätigkeit sowie die Vereinbarkeit von Beruf und Familie sollen insbesondere junge Ärzte, die sich für eine Anstellung interessieren, informieren und ermutigen.

  • Gemeinschaftspraxis oder MVZ? - Zulassung oder Anstellung? Informationen und Tipps aus Theorie und Praxis

    Dr. med. Janek Häntzschel

    Niedergelassener FA für Augenheilkunde, Pirna

    Stefan Topp

    Stellv. Abteilungsleiter Sicherstellung der KV Sachsen, Bezirksgeschäftsstelle Dresden

     

    In diesem Workshop sollen die rechtlichen Grundlagen für eine ärztliche Tätigkeit in einer Gemeinschaftspraxis bzw. in einem medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) und die Chancen, die sich hieraus für junge Ärzte und deren berufliche Verwirklichung ergeben, komprimiert dargestellt werden. Dabei wird auch auf die Unterschiede zwischen dem Arbeiten als zugelassener Arzt einerseits und als angestellter Arzt andererseits eingegangen. Der ebenfalls anwesende Praktiker, der auf eine mittlerweile langjährige Tätigkeit als Vertragsarzt zurückblicken kann, wird die theoretischen Ausführungen mit eigenen Beispielen und Erfahrungsberichten umfassend ergänzen.

  • Das 1x1 der berufsständischen Versorgung – Ihre Rechte und Pflichten!

    Anke Schleinitz

    Leiterin Geschäftsbereich Versicherungsbetrieb, Sächsische Ärzteversorgung, Dresden

    Ass. jur. Christian Köhler

    Juristischer Mitarbeiter, Geschäftsbereich Versicherungsbetrieb, Sächsische Ärzteversorgung, Dresden

     

    Befreiungsanträge und Überleitungen, Punktwerte und Berufsunfähigkeit, Rechnungszins und Niedrigzinsphase… Als Berufseinsteiger macht man sich nur selten Gedanken über die finanzielle Absicherung im Alter, im Falle einer Berufsunfähigkeit oder über die Absicherung seiner Hinterbliebenen. Als stetiger Wegbegleiter tritt die Sächsische Ärzteversorgung an, eine Orientierungshilfe im Vorsorge-Dschungel zu bieten. Wir geben einen Überblick über Ihre Rechte und Pflichten als Mitglied der Sächsischen Ärzteversorgung. Von der Begründung der Mitgliedschaft über das Beitragssystem bis hin zum Leistungsbezug wird das 1x1 der berufsständischen Altersvorsorge vermittelt. Darüber hinaus bleibt reichlich Raum für Fragen und Antworten.

  • Ihre eigene Praxis – Warum die Niederlassung für Sie vorteilhaft ist

    Berater/in selbstständige Heilberufe, Deutsche Apotheker- und Ärztebank, Dresden

     

    Die eigene Praxis ist der große Traum vieler Ärztinnen und Ärzte. Vielfältige Meinungsäußerungen der unterschiedlichsten Akteure im ambulanten Sektor führen bei jungen Ärzten zu vielen Fragen und hoher Verunsicherung über die Erfolgsaussichten dieses Vorhabens. In diesem Vortrag gehen wir auf die wichtigsten Eckpunkte für eine erfolgreiche Niederlassung aus Sicht Ihrer Standesbank ein. Sie werden vielfältige Anregungen erhalten, die Ihnen bei Ihrer Entscheidungsfindung helfen.

  • Finanziell gut aufgestellt in die Zukunft

    Beraterinnen angestellte Heilberufe, Deutsche Apotheker- und Ärztebank, Dresden

     

    Nach Beendigung des Medizinstudiums sind Jungärzte auf das künftige Berufsleben gut vorbereitet und stellen sich motiviert ihren neuen beruflichen Herausforderungen. Aufgrund der damit verbesserten Einkommenssituation erlangen sie zunehmend mehr wirtschaftliche Unabhängigkeit und auch mehr Eigenverantwortung für ihre finanziellen Angelegenheiten. Deshalb ist es notwendig, dass sich Ärzte auch vermehrt mit wichtigen Themen wie Zahlungsverkehr, Absicherung, Vermögensbildung und Finanzierungsmöglichkeiten auseinandersetzen. Diese Notwendigkeit hat nicht nur für Berufseinsteiger Bestand, sondern betrifft aufgrund der sich ändernden Bedürfnisse in den unterschiedlichen Lebensphasen auch berufserfahrene Ärzte. Deshalb richtet sich dieser Vortrag an alle Ärzte und soll wichtige Hinweise und Hilfestellungen geben.

  • Existenzgründung – Erfolgsfaktor Personal – Personal gewinnen und halten

    Dörte Kruhl,

    Steuerberaterin, Treuhand Hannover GmbH, Görlitz

    Annette Gillitzer

    Steuerberaterin, Treuhand Hannover GmbH, Dresden

     

    Fragen rund um das Personal wie Führung, Motivation, Zufriedenheit und Arbeitgeberattraktivität sind in Zeiten, in denen es 1,2 Millionen unbesetzte Stellen in Deutschland gibt wichtiger geworden, als sie es noch vor ein paar Jahren waren. Viele Praxen haben es schwer, gute Mitarbeiter zu finden und diese langfristig zu halten.  Im Rahmen dieses Workshops werden charakteristische Merkmale heutiger und zukünftiger Mitarbeiterbedürfnisse erläutert. Zusätzlich wird darauf eingegangen, wie Sie als Führungskraft daran arbeiten können, Ihre Mitarbeiter zufrieden zu stellen und sie somit langfristig an Ihre Praxis zu binden.

  • Die Rehabilitationskliniken - Eine Alternative für Ihre Weiterbildung

    Dr. med. Jochen Friedrich

    FA für Physikalische und Rehabilitative Medizin, Großenhain

     

    Patienten möchten nicht nur im Fall einer akuten Erkrankung schnell, sicher, transparent und effektiv diagnostische und therapeutische Hilfe durch ein professionelles Team erhalten, sondern auch im Nachgang oder im Fall einer chronischen Erkrankung Antworten auf viele ihrer offenen Fragen bekommen. Viele dieser Fragen kann nicht ein Arzt/Ärztin alleine beantworten, weshalb die Zusammenarbeit mit verschiedenen Fachärzten und weiteren medizinischen Berufsgruppen in einer Rehabilitationseinrichtung notwendig ist. In der Rehabilitation ist Team-Arbeit gefordert.

     

    Im Workshop werden Ihnen konkrete Facharztweiterbildungsmöglichkeiten in Reha-Einrichtungen präsentiert. Eine ganzheitliche Patientensicht, Arbeiten im Team und flexible Arbeitszeitstrukturen ermöglichen in Rehabilitationseinrichten eine hohe Arbeitszufriedenheit. Deshalb: werden Sie Teil unseres Rehabilitationsteams!

 

Alle Workshops werden zwei Mal hintereinander angeboten und der Vortrag zur Weiterbildung in Sachsen nur einmal.

 

Sie stellen also vor Ort ihr eigenes Workshop-Programm zusammen, indem Sie sich bei der morgendlichen Anmeldung in die ausgelegten Listen eintragen.

 

Die Bewertung für das Sächsische Fortbildungszertifikat erfolgt mit 4 Fortbildungspunkten.

 

Der Einladungsflyer steht in Kürze hier zum Download zur Verfügung.

Anmeldung

Hier können Sie sich online anmelden.

Für Ihre Fragen stehen wir Ihnen gerne unter arzt-in-sachsen@slaek.de zur Verfügung.

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